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	<title>DB Archive - Projektbüro Barrierefrei</title>
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		<title>Mit Barrieren reisen</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/mit-barrieren-reisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2023 09:54:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 2009 hätte die Deutsche Bahn Pläne vorlegen sollen, um Menschen im Rollstuhl das Reisen mit dem Zug ohne Hilfe zu ermöglichen. Aber bis heute gibt es viele Probleme für Menschen mit Behinderungen im Bahnverkehr. Wenn Luca Hieret mit dem Zug reisen möchte, muss sie eine genaue Planung machen. Als Rollstuhlfahrerin ist sie auf [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Im Jahr 2009 hätte die Deutsche Bahn Pläne vorlegen sollen, um Menschen im Rollstuhl das Reisen mit dem Zug ohne Hilfe zu ermöglichen. Aber bis heute gibt es viele Probleme für Menschen mit Behinderungen im Bahnverkehr. </p>



<p class="has-text-align-justify">Wenn Luca Hieret mit dem Zug reisen möchte, muss sie eine genaue Planung machen. Als Rollstuhlfahrerin ist sie auf die Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn angewiesen, um ihre Reise zu organisieren. Das Problem ist, dass der Mobilitätsservice in kleineren Städten nur bis 20 Uhr verfügbar ist, sagt sie. Ohne Hilfe vom Personal ist es für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oft schwierig oder sogar unmöglich, den Zug zu nutzen. Vor allem bei Fernreisen, besonders mit den ICE-Zügen, kann das Reisen zur Qual werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet Barrierefreiheit beim Bahnfahren?</h3>



<p class="has-text-align-justify">Es geht bei der Diskussion über Barrierefreiheit beim Bahnfahren nicht nur um funktionierende Aufzüge, die den Weg vom Bahnhof zur Bahnsteigkante ermöglichen, sondern um Rampen, Hublifte, barrierefreie Toiletten, Personal und andere Dinge. Es geht darum, wie Menschen mit Behinderungen am sozialen Leben teilnehmen können. Die Sprecherin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL), Sigrid Arnade, sagt, dass die Gesellschaft oft noch mehr von Ausgrenzung als von Inklusion geprägt ist. Menschen mit Behinderungen sind oft noch Außenseiter, die entweder bemitleidet oder bewundert werden, aber nicht als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft angesehen werden.</p>



<p class="has-text-align-justify">Laut Arnade haben Menschen mit Behinderungen das Recht auf gleichberechtigte Teilhabe. Die Deutsche Bahn hätte seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 Pläne vorlegen müssen, um das Zugfahren für Rollstuhlfahrer ohne Hilfe zu ermöglichen. Aber das ist bis heute nicht passiert. Diese Konvention wurde von 182 Staaten angenommen, um Menschen mit Behinderungen Chancengleichheit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das Zusatzprotokoll (Stand: April 2021) haben 98 Staaten akzeptiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie sieht die Barrierefreiheit bei der DB aus?</h3>



<p class="has-text-align-justify">Die Deutsche Bahn betreibt etwa 5.700 Bahnhöfe. Davon sind ungefähr 1.100 nur über Treppenstufen erreichbar. Im Nahverkehr haben 80 Prozent der Züge Möglichkeiten für spontane Reisen. Bei den restlichen 20 Prozent und bei den ICE- und Intercity-Zügen muss man sich jedoch vorher anmelden, um Hilfe zu bekommen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn hilft Rollstuhlfahrern und anderen mobilitätseingeschränkten Menschen beim Ein- und Aussteigen, wenn es Treppenstufen zu überwinden gibt. Etwa 2.000 verschiedene Hilfeleistungen werden jeden Tag angeboten. Da nicht überall immer Personal verfügbar ist, empfiehlt die Bahn, sich bis 20 Uhr am Vortag anzumelden. Dies ermöglicht es, die nötige Unterstützung für die Reise zu planen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Arnade findet diese Anmeldefrist als vorübergehende Lösung akzeptabel. Aber sie sagt auch, dass es jetzt schon möglich sein sollte, jederzeit Unterstützung zu erhalten, wenn Züge fahren, solange man sich vorher anmeldet. Ein solcher Prozess läuft derzeit vor dem Verwaltungsgericht.</p>



<p class="has-text-align-justify">Luca Hieret erklärt, was die begrenzte Auswahl an Zügen und die vorherige Anmeldung im Alltag bedeuten. Das Anmeldeformular auf der Bahn-Website sei kompliziert und schwer verständlich. Hieret findet es einfacher, eine E-Mail zu schicken oder anzurufen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Außerdem müssen Personen, die auf die Hilfe des Mobilitätsteams angewiesen sind, oft einen höheren Ticketpreis zahlen, besonders zu Stoßzeiten. Wer Fahrten in den weniger beliebten Zeiten bucht, kann oft von günstigeren Preisen profitieren. Rollstuhlfahrer können solche Angebote jedoch nicht nutzen, wenn es im Zug keinen Hublift gibt oder wenn das Mobilitätsteam nicht verfügbar ist.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die Deutsche Bahn investiert derzeit in etwa 300 ICE-Züge, darunter auch den neuen ICE L, der im nächsten Jahr als erster stufenloser ICE auf der Strecke Berlin–Amsterdam fahren soll. Bis 2025 sollen die Hälfte ihrer Züge mit Hubliften oder ebenerdigen Einstiegen ausgestattet sein.</p>



<p class="has-text-align-justify">Viele Betroffene finden das jedoch nicht ausreichend. Bernhard Endres ist Teil einer Arbeitsgruppe der Bahn für Barrierefreiheit und auf einen Rollstuhl angewiesen. Er sagt, dass Menschen mit Behinderungen nur selbst bestimmt reisen können, wenn sie ohne Hilfe alle Züge nutzen können, auch nach einer bestimmten Uhrzeit. Er setzt sich für mehr ebenerdige Einstiege ein, um von der zusätzlichen Zeit und dem Aufwand der Sonderbehandlung wegzukommen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Der Weg zu vollständiger Barrierefreiheit in den Zügen ist jedoch noch lang. Selbst die Bahn, die einen stufenlosen Einstieg für alle wünschenswert findet, sieht keine Möglichkeit, dies an jedem Bahnhof zu ermöglichen. Unterschiedliche Bahnsteighöhen machen das langfristig unrealisierbar.</p>
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		<title>Was erleben Reisende mit Rollstuhl oder Kinderwagen in der Bahn?</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/was-erleben-reisende-mit-rollstuhl-oder-kinderwagen-in-der-bahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 08:49:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Menschen werden durch Dauerverspätungen und Zugausfälle vom Bahnfahren abgeschreckt. Doch für Menschen, die mit Rollstühlen, Kinderwagen oder Hunden unterwegs sind, stellen sich noch ganz andere Probleme. Wenn Justin Drescher am Bahnsteig auf seinen Zug wartet, ist die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn nicht immer sein größtes Problem. Er fragt sich vielmehr, ob er überhaupt mitfahren [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Viele Menschen werden durch Dauerverspätungen und Zugausfälle vom Bahnfahren abgeschreckt. Doch für Menschen, die mit Rollstühlen, Kinderwagen oder Hunden unterwegs sind, stellen sich noch ganz andere Probleme.</p>



<p class="has-text-align-justify">Wenn Justin Drescher am Bahnsteig auf seinen Zug wartet, ist die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn nicht immer sein größtes Problem. Er fragt sich vielmehr, ob er überhaupt mitfahren kann. &#8222;Im Fernverkehr wird es problematisch, denn die Züge &#8211; besonders Intercity oder Intercity Express, ICE &#8211; sind einfach zu hoch&#8220;, sagt Drescher.</p>



<p class="has-text-align-justify">Der Einstieg in viele ICE-Züge befindet sich etwa 40 Zentimeter über der Bahnsteigkante. Das bedeutet, dass Drescher einen Lift und Servicepersonal benötigt, um mit seinem Rollstuhl in den Zug zu gelangen. &#8222;Ich kann nicht einfach am Bahnhof stehen und dem Lokführer Zeichen geben, dass ich mitfahren möchte. Sie würden sagen: Wie sollen wir das machen&#8220;, erklärt Drescher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spontane Reisen nicht erwünscht</h2>



<p class="has-text-align-justify">Spontanes Reisen ist nicht möglich für Drescher. Die Bahn empfiehlt, jede Reise bis zum Vorabend anzumelden. Gesetzlich ist das Unternehmen eigentlich verpflichtet, auch spontane Fahrten zu ermöglichen. Wenn er seinen Anschlusszug aufgrund von Verspätungen verpasst, muss er sich mit dem Zugpersonal auseinandersetzen. &#8222;Ich komme dann bereits verspätet an einen Bahnhof und möchte in den Anschlusszug steigen, aber der Zugbegleiter oder Triebfahrzeugführer gibt mir eine Standpauke, weil ich angeblich meine Fahrt nicht angemeldet habe&#8220;, erzählt Drescher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nicht auf die Bedürfnisse abgestimmt</h2>



<p class="has-text-align-justify">Im letzten Jahr hat die Bahn rund 740.000 solcher Hilfen geleistet, also etwa 2.000 pro Tag. Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK, kritisiert, dass die Bahn nicht von Anfang an barrierefrei geplant wurde. &#8222;Reisen für Eltern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und Menschen mit Sehbehinderungen wird nur mit Anpassungen möglich sein. Reisen wurde von Anfang an nicht auf ihre Bedürfnisse abgestimmt&#8220;, sagt Bentele.</p>



<p class="has-text-align-justify">Es ist wichtig, strenge Vorgaben für Barrierefreiheit zu haben, damit sich Menschen als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft fühlen und nicht als störend empfunden werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zuwenig Platz für den Kinderwagen</h2>



<p class="has-text-align-justify">Reisen mit der Bahn und einem Kinderwagen kann auch für Familien schwierig sein. Es gibt zwar ein Abteil für Kleinkinder mit Platz zum Spielen, aber an den anderen Plätzen im Zug ist oft nicht genug Platz, um den Kinderwagen abzustellen. Einige Plätze am Rand sind dafür geeignet, aber sie werden auch von Rollstuhlfahrern genutzt. Am Ende konkurrieren Familien mit mobilitätseingeschränkten Menschen um Platz.</p>



<p class="has-text-align-justify">Eine weitere Kundengruppe, die mehr Platz benötigt, sind Reisende mit Hunden. Hier ist ebenfalls nichts einfach. Das beginnt bereits beim Kauf einer Hundefahrkarte, die die Hälfte des regulären Fahrpreises kostet. In der neuen Bahn-App &#8222;Next-DB-Navigator&#8220; kann die Fahrkarte online gekauft werden, jedoch nicht in der alten &#8222;DB Navigator&#8220; Buchungsapp der Bahn.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hunde als Störfaktor in der Bahn?</h2>



<p class="has-text-align-justify">Lea Schmitz vom Deutschen Tierschutzbund hat den Eindruck, dass die Bahn die Anzahl der Hunde begrenzen möchte und sie als störenden Faktor betrachtet. Die Deutsche Bahn schreibt auf Anfrage, dass Hunde willkommen sind und jährlich 100.000 Hunde auf Fernreisen befördert werden. Allerdings haben Hunde trotz Fahrkarte keinen Anspruch auf einen Platz. Die Bahn empfiehlt Hundebesitzern, weniger stark ausgelastete Züge zu buchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Familienfreundliche Sitzplätze oft ausgebucht</h2>



<p class="has-text-align-justify">Laut dem Fahrgastverband Pro Bahn meiden viele Familien mit Kindern das Zugreisen. Ein Grund dafür könnte sein, dass es wenig kinderfreundliche Sitzplätze gibt und diese oft lange im Voraus ausgebucht sind, sagt Andreas Schröder, Sprecher von Pro Bahn und selbst Vater.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die Deutsche Bahn AG hat eine Anfrage für ein Interview abgelehnt. In einer schriftlichen Erklärung erklärt das Unternehmen, dass große Anstrengungen unternommen werden, um Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine selbst bestimmte Mobilität zu ermöglichen.</p>



<p class="has-text-align-justify">&#8222;Man möchte auch mal raus und etwas erleben&#8220;, sagt Rollstuhlfahrer Justin Drescher. Er betont, wie wichtig uneingeschränktes Reisen für ihn ist. &#8222;Aber sobald es um die Bahn und die Frage geht, wie ich dorthin komme, verliere ich fast die Lust&#8220;, erklärt er weiter.</p>
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		<title>Bayerns Bilanz zum barrierefreien Bahnhofsausbau 2022</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/bayerns-bilanz-zum-barrierefreien-bahnhofsausbau-2022/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Jan 2023 16:51:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Insgesamt sind im letzten Jahr 14 weitere barrierefreie Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten im bayerischen Bahnnetz durch Aus- und Neubau von Bahnstationen entstanden. Mit 16 Millionen Euro hat der Freistaat den Ausbau freiwillig unterstützt. Aktuell sind in Bayern von 1.066 Bahnhöfen und Haltepunkte 506 einwandfrei barrierefrei ausgebaut. Davon profitieren rund 80 Prozent der Ein- und Aussteiger. Bayerns [&#8230;]</p>
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<p>Insgesamt sind im letzten Jahr 14 weitere barrierefreie Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten im bayerischen Bahnnetz durch Aus- und Neubau von Bahnstationen entstanden. Mit 16 Millionen Euro hat der Freistaat den Ausbau freiwillig unterstützt. Aktuell sind in Bayern von 1.066 Bahnhöfen und Haltepunkte 506 einwandfrei barrierefrei ausgebaut. Davon profitieren rund 80 Prozent der Ein- und Aussteiger.</p>



<p>Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) erklärt, dass es ihn freut, dass das Bahnnetz in Bayern ein Stück barrierefreier geworden ist und die Wegmarke von 500 ausgewählten Stationen passiert haben. Laut ihm ist jeder neue barrierefreier Bahnhof eine gute Nachricht für Bahnreisende.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Welche barrierefreien Stationen wurden 2022 in Betrieb genommen?</h2>



<p>Die barrierefreien Stationen, die 2022 in Betrieb genommen sind liegen in Oberbayern mit Bischofswiesen, Feldkirchen b. München, Poing, Garching an der Alz und Rott am Inn, in Mittelfranken mit Ansbach und Fürth-Klinikum, in Unterfranken mit Langenprozelten und Miltenberg, in Schwaben mit Harburg, Hoppingen und St. Mang sowie in der Oberpfalz mit Schwarzenfeld und in Niederbayern mit Spiegelau. Rund 29.000 Ein- und Aussteiger profitierten von ihrem Ausbau am Tag. Fast alle diese Stationen werden von der DB Station &amp; Service AG betrieben, mit Ausnahme von den Bahnhöfen in Garching und Rott sowie Miltenberg. Die Bahnhöfe Garching und Rott werden von dem Netz der DB-Tochter Südbayernbahn betrieben, Miltenberg von der DB-Tochter Westfrankenbahn.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie sieht es 2023 aus?</h2>



<p>Um die 30 weitere Stationen können 2023 in Bayern barrierefrei nach Angaben der Bahnhofsbetreiber fertiggestellt werden. Der wichtigste Bahnhof wird dabei der Augsburger Hauptbahnhof sein. Sowohl in den Ballungsräumen, wo zum Beispiel der S-Bahnhof München Isartor hinzukommt, als auch im ländlichen Raum, wo unter anderem der modernisierte Bahnhof Tegernsee fertig gestellt wird, wird die Barrierefreiheit verbessert.</p>



<p>Christian Bernreiter will für alle noch nicht barrierefreien Bahnstationen in Bayern eine Perspektive, da dies nicht nur für Reisenden mit Handicap betrifft, sondern allen mehr Reisekomfort bietet. Egal ob man mit Kinderwagen, Fahrrädern oder schweren Gepäck unterwegs ist.</p>



<p>Er verlangt von der Bundesregierung, dass sie zusätzliche Investitionen in den barrierefreien Stationsausbau ermöglichen. Laut ihm ist ein dringender Handlungsbedarf nötig, durch den enormen und den zu erwartenden Fahrgastzuwächsen, wegen der Deutschland Tickets.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.projektbuero-barrierefrei.de/bayerns-bilanz-zum-barrierefreien-bahnhofsausbau-2022/">Bayerns Bilanz zum barrierefreien Bahnhofsausbau 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.projektbuero-barrierefrei.de">Projektbüro Barrierefrei</a>.</p>
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		<title>Stufenlose Züge ab Herbst 2024?</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/ice-l-zuege-ab-herbst-2024/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Sep 2022 15:49:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Menschen mit Beeinträchtigungen sind Züge als Transportmittel weniger geeignet, da der Bahnhof nicht nur barrierefrei sein muss, sondern die Reise auch noch frühzeitig angemeldet werden muss. Soll ab 2024 damit jetzt Schluss sein? Die DB präsentierte Mittwoch, 14, September, die neuen ICE L Züge. Für die Strecke von Berlin nach Amsterdam sollen ab Herbst [&#8230;]</p>
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<p>Für Menschen mit Beeinträchtigungen sind Züge als Transportmittel weniger geeignet, da der Bahnhof nicht nur barrierefrei sein muss, sondern die Reise auch noch frühzeitig angemeldet werden muss. Soll ab 2024 damit jetzt Schluss sein? Die DB präsentierte Mittwoch, 14, September, die neuen ICE L Züge.</p>



<div class="wp-block-cover is-light"><span aria-hidden="true" class="wp-block-cover__background has-background-dim"></span><img decoding="async" class="wp-block-cover__image-background wp-image-3184" alt="" src="https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2022/09/transport-system-3228041_1280-1.jpg" data-object-fit="cover"/><div class="wp-block-cover__inner-container is-layout-flow wp-block-cover-is-layout-flow">
<p class="has-text-align-center has-large-font-size"></p>
</div></div>



<p>Für die Strecke von Berlin nach Amsterdam sollen ab Herbst 2024 die neuen ICE L Züge der Deutschen Bahn fahren. Das „L“ steht hierbei für „low floor“, dies sind Niederflurwagen, die ohne Stufen am Ein- und Ausstieg auskommt, als bei den zurzeit eingesetzten Zügen. </p>



<p>Für Reisende, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, bedeutet dies weniger Stress beim Transport. Bisher mussten Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer spätestens um 20 Uhr, am Vortag der Reise, die Reise anmelden, damit eine Servicemitarbeiterin oder ein Servicemitarbeiter zur Stelle ist und die Rollstuhlfahrerin oder den Rollstuhlfahrer per Hubwagen beim Ein- und Ausstieg hilft. Bei Hilfeleistungen im Ausland sind Anmeldungen sogar 48 Stunden vor der Abreise erforderlich. Mit den neuen Zügen wäre eine spontane Reise ohne fremde Hilfe möglich.</p>



<p>Die Zahl der Rollstuhl-Plätze sind allerdings bei den ICE L auf drei begrenzt, eine Reservierung ist also auch künftig meistens notwendig. Zusätzlich gibt es in den Zügen nur jeweils eine barrierefreie Toilette.</p>



<p>Das Unternehmen stellte Mittwoch, 14. September, die weitgehend barrierefreien Züge vor. Die DB hat insgesamt beim spanischen Hersteller Talgo 23 Exemplare der modernen Niederflurbahn bestellt.</p>



<p class="has-text-align-center"><strong>Wie sieht es mit den Bahnhöfen aus?</strong></p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" src="https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2022/09/berlin-5010635_1920-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3179"/></figure>



<p>Barrieren sind auf deutschen Bahnhöfen immer noch zu finden. Im Jahr 2020 musste das Bundesverkehrsministerium feststellen, dass rund jeder sechste von insgesamt 9.200 Bahnsteigen nicht barrierefrei ist. </p>



<p><strong>Die DB baut die Bahnhöfe um.</strong></p>



<p>Pro Jahr baut die Deutsche Bahn rund 100 Bahnhöfe barrierefrei um, dabei rund 150 Bahnsteige pro Jahr. Dabei investierte die DB dabei 2022 deutschlandweit insgesamt rund 1,8 Milliarden Euro, um Bahnhöfe neu zu bauen oder zu modernisieren.&nbsp;</p>



<p>Aus der EU-Verordnung „TSI PRM“ wurden sieben mobilitätseingeschränkte Kundinnen und Kunden Gruppen abgleitet. Für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer, Menschen mit Gehbehinderungen, Familien mit Kleinkindern und Kinderwägen sowie kleinwüchsige Menschen sind 61 Prozent der Bahnsteige weitestgehend barrierefrei. Für&nbsp;Menschen mit Sehbehinderungen&nbsp;sind 38 Prozent der Bahnsteige und für&nbsp;blinde Menschen&nbsp;40 Prozent der Bahnsteige barrierefrei umgebaut. Für&nbsp;gehörlose Menschen&nbsp;und&nbsp;Menschen mit Hörbehinderung&nbsp;liegt die Zahl der barrierefreien Bahnsteige bei 93 Prozent. 92 Prozent der Bahnsteige sind für&nbsp;Reisende&nbsp;mit eingeschränkter Kommunikationsfähigkeit barrierefrei umgebaut beziehungsweise verbessert worden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.projektbuero-barrierefrei.de/ice-l-zuege-ab-herbst-2024/">Stufenlose Züge ab Herbst 2024?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.projektbuero-barrierefrei.de">Projektbüro Barrierefrei</a>.</p>
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