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	<title>Züge Archive - Projektbüro Barrierefrei</title>
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		<title>Mit Barrieren reisen</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/mit-barrieren-reisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2023 09:54:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
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		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 2009 hätte die Deutsche Bahn Pläne vorlegen sollen, um Menschen im Rollstuhl das Reisen mit dem Zug ohne Hilfe zu ermöglichen. Aber bis heute gibt es viele Probleme für Menschen mit Behinderungen im Bahnverkehr. Wenn Luca Hieret mit dem Zug reisen möchte, muss sie eine genaue Planung machen. Als Rollstuhlfahrerin ist sie auf [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Im Jahr 2009 hätte die Deutsche Bahn Pläne vorlegen sollen, um Menschen im Rollstuhl das Reisen mit dem Zug ohne Hilfe zu ermöglichen. Aber bis heute gibt es viele Probleme für Menschen mit Behinderungen im Bahnverkehr. </p>



<p class="has-text-align-justify">Wenn Luca Hieret mit dem Zug reisen möchte, muss sie eine genaue Planung machen. Als Rollstuhlfahrerin ist sie auf die Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn angewiesen, um ihre Reise zu organisieren. Das Problem ist, dass der Mobilitätsservice in kleineren Städten nur bis 20 Uhr verfügbar ist, sagt sie. Ohne Hilfe vom Personal ist es für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oft schwierig oder sogar unmöglich, den Zug zu nutzen. Vor allem bei Fernreisen, besonders mit den ICE-Zügen, kann das Reisen zur Qual werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet Barrierefreiheit beim Bahnfahren?</h3>



<p class="has-text-align-justify">Es geht bei der Diskussion über Barrierefreiheit beim Bahnfahren nicht nur um funktionierende Aufzüge, die den Weg vom Bahnhof zur Bahnsteigkante ermöglichen, sondern um Rampen, Hublifte, barrierefreie Toiletten, Personal und andere Dinge. Es geht darum, wie Menschen mit Behinderungen am sozialen Leben teilnehmen können. Die Sprecherin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL), Sigrid Arnade, sagt, dass die Gesellschaft oft noch mehr von Ausgrenzung als von Inklusion geprägt ist. Menschen mit Behinderungen sind oft noch Außenseiter, die entweder bemitleidet oder bewundert werden, aber nicht als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft angesehen werden.</p>



<p class="has-text-align-justify">Laut Arnade haben Menschen mit Behinderungen das Recht auf gleichberechtigte Teilhabe. Die Deutsche Bahn hätte seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 Pläne vorlegen müssen, um das Zugfahren für Rollstuhlfahrer ohne Hilfe zu ermöglichen. Aber das ist bis heute nicht passiert. Diese Konvention wurde von 182 Staaten angenommen, um Menschen mit Behinderungen Chancengleichheit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das Zusatzprotokoll (Stand: April 2021) haben 98 Staaten akzeptiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie sieht die Barrierefreiheit bei der DB aus?</h3>



<p class="has-text-align-justify">Die Deutsche Bahn betreibt etwa 5.700 Bahnhöfe. Davon sind ungefähr 1.100 nur über Treppenstufen erreichbar. Im Nahverkehr haben 80 Prozent der Züge Möglichkeiten für spontane Reisen. Bei den restlichen 20 Prozent und bei den ICE- und Intercity-Zügen muss man sich jedoch vorher anmelden, um Hilfe zu bekommen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn hilft Rollstuhlfahrern und anderen mobilitätseingeschränkten Menschen beim Ein- und Aussteigen, wenn es Treppenstufen zu überwinden gibt. Etwa 2.000 verschiedene Hilfeleistungen werden jeden Tag angeboten. Da nicht überall immer Personal verfügbar ist, empfiehlt die Bahn, sich bis 20 Uhr am Vortag anzumelden. Dies ermöglicht es, die nötige Unterstützung für die Reise zu planen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Arnade findet diese Anmeldefrist als vorübergehende Lösung akzeptabel. Aber sie sagt auch, dass es jetzt schon möglich sein sollte, jederzeit Unterstützung zu erhalten, wenn Züge fahren, solange man sich vorher anmeldet. Ein solcher Prozess läuft derzeit vor dem Verwaltungsgericht.</p>



<p class="has-text-align-justify">Luca Hieret erklärt, was die begrenzte Auswahl an Zügen und die vorherige Anmeldung im Alltag bedeuten. Das Anmeldeformular auf der Bahn-Website sei kompliziert und schwer verständlich. Hieret findet es einfacher, eine E-Mail zu schicken oder anzurufen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Außerdem müssen Personen, die auf die Hilfe des Mobilitätsteams angewiesen sind, oft einen höheren Ticketpreis zahlen, besonders zu Stoßzeiten. Wer Fahrten in den weniger beliebten Zeiten bucht, kann oft von günstigeren Preisen profitieren. Rollstuhlfahrer können solche Angebote jedoch nicht nutzen, wenn es im Zug keinen Hublift gibt oder wenn das Mobilitätsteam nicht verfügbar ist.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die Deutsche Bahn investiert derzeit in etwa 300 ICE-Züge, darunter auch den neuen ICE L, der im nächsten Jahr als erster stufenloser ICE auf der Strecke Berlin–Amsterdam fahren soll. Bis 2025 sollen die Hälfte ihrer Züge mit Hubliften oder ebenerdigen Einstiegen ausgestattet sein.</p>



<p class="has-text-align-justify">Viele Betroffene finden das jedoch nicht ausreichend. Bernhard Endres ist Teil einer Arbeitsgruppe der Bahn für Barrierefreiheit und auf einen Rollstuhl angewiesen. Er sagt, dass Menschen mit Behinderungen nur selbst bestimmt reisen können, wenn sie ohne Hilfe alle Züge nutzen können, auch nach einer bestimmten Uhrzeit. Er setzt sich für mehr ebenerdige Einstiege ein, um von der zusätzlichen Zeit und dem Aufwand der Sonderbehandlung wegzukommen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Der Weg zu vollständiger Barrierefreiheit in den Zügen ist jedoch noch lang. Selbst die Bahn, die einen stufenlosen Einstieg für alle wünschenswert findet, sieht keine Möglichkeit, dies an jedem Bahnhof zu ermöglichen. Unterschiedliche Bahnsteighöhen machen das langfristig unrealisierbar.</p>
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		<title>Spontane Bahnreisen ist mit einem Rollstuhl schwierig</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/spontane-bahnreisen-ist-mit-einem-rollstuhl-schwierig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 15:09:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
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		<category><![CDATA[Bahnhöfe]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Menschen im Rollstuhl ist es oft schwierig, mit der Bahn zu reisen, da viele Bahnhöfe in Bayern noch nicht barrierefrei sind. Die Barrierefreiheit hängt oft von der Hilfe anderer Personen oder sogar von Gabelstaplern ab. Norman Burkhardt, ein Rollstuhlfahrer, nutzt häufig die Bahn, aber er muss seine Reisen lange im Voraus planen. Er muss [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Für Menschen im Rollstuhl ist es oft schwierig, mit der Bahn zu reisen, da viele Bahnhöfe in Bayern noch nicht barrierefrei sind. Die Barrierefreiheit hängt oft von der Hilfe anderer Personen oder sogar von Gabelstaplern ab.</p>



<p class="has-text-align-justify">Norman Burkhardt, ein Rollstuhlfahrer, nutzt häufig die Bahn, aber er muss seine Reisen lange im Voraus planen. Er muss den Mobilitätsservice der Deutschen Bahn buchen, der ihm beim Ein- und Aussteigen hilft. Da die Anzahl der Rollstuhlplätze in den Zügen begrenzt ist, muss er seine Reisen Wochen im Voraus buchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nur 47 Prozent der Bahnhöfe barrierefrei</h2>



<p class="has-text-align-justify">Laut offiziellen Zahlen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft BEG sind nur 47 Prozent aller Bahnhöfe in Bayern komplett barrierefrei. Die Deutsche Bahn rühmt sich damit, dass alle neuen ICE-Züge spezielle Einstieghilfen für Rollstuhlfahrer haben.</p>



<p class="has-text-align-justify">Allerdings zeigt die Praxis, dass es trotzdem Probleme geben kann. Norman Burkhardt erlebte eine Situation, in der er aufgrund einer Zugverspätung und fehlendem Hublift mit einem Gabelstapler aus dem Zug geholt werden musste.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lebensqualität durch selbstbestimmtes Reisen</h2>



<p class="has-text-align-justify">Es gibt jedoch auch positive Beispiele auf manchen Regionalstrecken in Bayern. Die Ausschreibung neuer Linien fordert mittlerweile grundsätzlich Barrierefreiheit. Ein Unternehmen namens Go-Ahead fährt auf der Regionalstrecke München &#8211; Augsburg und bietet barrierefreie Züge an, die es Rollstuhlfahrern ermöglichen, ohne fremde Hilfe ins Abteil zu gelangen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Stefan Heigl, Behindertenbeauftragter und Rollstuhlfahrer, betont, dass spontanes und selbstbestimmtes Reisen durchaus möglich ist &#8211; auf einigen Strecken oder mit etwas Planung. Doch es fehlt noch an barrierefreien Bahnhöfen in der Region. Die Deutsche Bahn ist für die Umbauten verantwortlich, wenn die Bundesregierung die Finanzierung bereitstellt. In diesem Jahr sollen 20 Bahnhöfe in Bayern barrierefrei umgebaut werden.</p>



<p class="has-text-align-justify">Trotz Bemühungen sind jedoch nicht alle Probleme gelöst. Manchmal funktionieren zum Beispiel Aufzüge nicht, wodurch eine Reise am heimischen Bahnhof enden kann. Es gibt also weiterhin Verbesserungsbedarf, um die Mobilität von Menschen mit Behinderungen zu fördern.</p>
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		<title>Was erleben Reisende mit Rollstuhl oder Kinderwagen in der Bahn?</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/was-erleben-reisende-mit-rollstuhl-oder-kinderwagen-in-der-bahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 08:49:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Menschen werden durch Dauerverspätungen und Zugausfälle vom Bahnfahren abgeschreckt. Doch für Menschen, die mit Rollstühlen, Kinderwagen oder Hunden unterwegs sind, stellen sich noch ganz andere Probleme. Wenn Justin Drescher am Bahnsteig auf seinen Zug wartet, ist die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn nicht immer sein größtes Problem. Er fragt sich vielmehr, ob er überhaupt mitfahren [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Viele Menschen werden durch Dauerverspätungen und Zugausfälle vom Bahnfahren abgeschreckt. Doch für Menschen, die mit Rollstühlen, Kinderwagen oder Hunden unterwegs sind, stellen sich noch ganz andere Probleme.</p>



<p class="has-text-align-justify">Wenn Justin Drescher am Bahnsteig auf seinen Zug wartet, ist die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn nicht immer sein größtes Problem. Er fragt sich vielmehr, ob er überhaupt mitfahren kann. &#8222;Im Fernverkehr wird es problematisch, denn die Züge &#8211; besonders Intercity oder Intercity Express, ICE &#8211; sind einfach zu hoch&#8220;, sagt Drescher.</p>



<p class="has-text-align-justify">Der Einstieg in viele ICE-Züge befindet sich etwa 40 Zentimeter über der Bahnsteigkante. Das bedeutet, dass Drescher einen Lift und Servicepersonal benötigt, um mit seinem Rollstuhl in den Zug zu gelangen. &#8222;Ich kann nicht einfach am Bahnhof stehen und dem Lokführer Zeichen geben, dass ich mitfahren möchte. Sie würden sagen: Wie sollen wir das machen&#8220;, erklärt Drescher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spontane Reisen nicht erwünscht</h2>



<p class="has-text-align-justify">Spontanes Reisen ist nicht möglich für Drescher. Die Bahn empfiehlt, jede Reise bis zum Vorabend anzumelden. Gesetzlich ist das Unternehmen eigentlich verpflichtet, auch spontane Fahrten zu ermöglichen. Wenn er seinen Anschlusszug aufgrund von Verspätungen verpasst, muss er sich mit dem Zugpersonal auseinandersetzen. &#8222;Ich komme dann bereits verspätet an einen Bahnhof und möchte in den Anschlusszug steigen, aber der Zugbegleiter oder Triebfahrzeugführer gibt mir eine Standpauke, weil ich angeblich meine Fahrt nicht angemeldet habe&#8220;, erzählt Drescher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nicht auf die Bedürfnisse abgestimmt</h2>



<p class="has-text-align-justify">Im letzten Jahr hat die Bahn rund 740.000 solcher Hilfen geleistet, also etwa 2.000 pro Tag. Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK, kritisiert, dass die Bahn nicht von Anfang an barrierefrei geplant wurde. &#8222;Reisen für Eltern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und Menschen mit Sehbehinderungen wird nur mit Anpassungen möglich sein. Reisen wurde von Anfang an nicht auf ihre Bedürfnisse abgestimmt&#8220;, sagt Bentele.</p>



<p class="has-text-align-justify">Es ist wichtig, strenge Vorgaben für Barrierefreiheit zu haben, damit sich Menschen als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft fühlen und nicht als störend empfunden werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zuwenig Platz für den Kinderwagen</h2>



<p class="has-text-align-justify">Reisen mit der Bahn und einem Kinderwagen kann auch für Familien schwierig sein. Es gibt zwar ein Abteil für Kleinkinder mit Platz zum Spielen, aber an den anderen Plätzen im Zug ist oft nicht genug Platz, um den Kinderwagen abzustellen. Einige Plätze am Rand sind dafür geeignet, aber sie werden auch von Rollstuhlfahrern genutzt. Am Ende konkurrieren Familien mit mobilitätseingeschränkten Menschen um Platz.</p>



<p class="has-text-align-justify">Eine weitere Kundengruppe, die mehr Platz benötigt, sind Reisende mit Hunden. Hier ist ebenfalls nichts einfach. Das beginnt bereits beim Kauf einer Hundefahrkarte, die die Hälfte des regulären Fahrpreises kostet. In der neuen Bahn-App &#8222;Next-DB-Navigator&#8220; kann die Fahrkarte online gekauft werden, jedoch nicht in der alten &#8222;DB Navigator&#8220; Buchungsapp der Bahn.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hunde als Störfaktor in der Bahn?</h2>



<p class="has-text-align-justify">Lea Schmitz vom Deutschen Tierschutzbund hat den Eindruck, dass die Bahn die Anzahl der Hunde begrenzen möchte und sie als störenden Faktor betrachtet. Die Deutsche Bahn schreibt auf Anfrage, dass Hunde willkommen sind und jährlich 100.000 Hunde auf Fernreisen befördert werden. Allerdings haben Hunde trotz Fahrkarte keinen Anspruch auf einen Platz. Die Bahn empfiehlt Hundebesitzern, weniger stark ausgelastete Züge zu buchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Familienfreundliche Sitzplätze oft ausgebucht</h2>



<p class="has-text-align-justify">Laut dem Fahrgastverband Pro Bahn meiden viele Familien mit Kindern das Zugreisen. Ein Grund dafür könnte sein, dass es wenig kinderfreundliche Sitzplätze gibt und diese oft lange im Voraus ausgebucht sind, sagt Andreas Schröder, Sprecher von Pro Bahn und selbst Vater.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die Deutsche Bahn AG hat eine Anfrage für ein Interview abgelehnt. In einer schriftlichen Erklärung erklärt das Unternehmen, dass große Anstrengungen unternommen werden, um Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine selbst bestimmte Mobilität zu ermöglichen.</p>



<p class="has-text-align-justify">&#8222;Man möchte auch mal raus und etwas erleben&#8220;, sagt Rollstuhlfahrer Justin Drescher. Er betont, wie wichtig uneingeschränktes Reisen für ihn ist. &#8222;Aber sobald es um die Bahn und die Frage geht, wie ich dorthin komme, verliere ich fast die Lust&#8220;, erklärt er weiter.</p>
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		<item>
		<title>Railjet Doppelstockzüge für den Fernverkehr</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/railjet-doppelstockzuege-fuer-den-fernverkehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2023 15:46:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[barrierefreies reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Züge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) planen in Zusammenarbeit mit dem Fahrzeughersteller Stadler, eine weitere Flotte von Railjet Doppelstockzügen einzuführen. Die steigende Anzahl an Fahrgästen und das Interesse an umweltfreundlichem Reisen haben zu dieser Entscheidung geführt. Ab dem Jahr 2026 sollen die ersten Railjet Doppelstockzüge auf der Weststrecke fahren. Die ÖBB werden im Rahmen einer bestehenden Vereinbarung [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) planen in Zusammenarbeit mit dem Fahrzeughersteller Stadler, eine weitere Flotte von Railjet Doppelstockzügen einzuführen. Die steigende Anzahl an Fahrgästen und das Interesse an umweltfreundlichem Reisen haben zu dieser Entscheidung geführt.</p>



<p class="has-text-align-justify">Ab dem Jahr 2026 sollen die ersten Railjet Doppelstockzüge auf der Weststrecke fahren. Die ÖBB werden im Rahmen einer bestehenden Vereinbarung mit Stadler weitere Doppelstockzüge bestellen. 14 Züge mit sechs Waggons für den Fernverkehr und 21 Züge mit vier Waggons für den Nahverkehr werden bestellt. Das Gesamtvolumen der Bestellung beläuft sich auf rund 600 Millionen Euro. Sobald der Semmering-Basistunnel fertiggestellt ist, werden die Züge auch auf der Südstrecke eingesetzt werden können.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die ÖBB möchten mit den Doppelstockzügen auf die hohe Nachfrage im öffentlichen Verkehr reagieren, die durch den Erfolg des Klimatickets entstanden ist. Die österreichische Klimaschutzministerin Leonore Gewessler betont, dass die Menschen in Österreich bereit seien, umweltfreundlich zu reisen. Der ÖBB-Chef Andreas Matthä ist mit den Fahrgastzahlen zufrieden und plant Maßnahmen, um die Kapazität der Züge weiter zu erhöhen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Peter Spuhler, der exekutive Verwaltungspräsident von Stadler, erklärt, dass Stadler gemeinsam mit den ÖBB das Ziel verfolgt, den österreichischen Eisenbahnverkehr zu modernisieren. Er freut sich darauf, gemeinsam mit den ÖBB die nächste Generation von Doppelstocktriebzügen für Österreich zu liefern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausstattung des Railjet Doppelstockzug</h2>



<p class="has-text-align-justify">Der neue sechsteilige Doppelstockzug Railjet erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und bietet Platz für rund 480 Fahrgäste. Dadurch können etwa 19 Prozent mehr Reisende als in den bestehenden Zügen befördert werden. Der Zug ermöglicht zudem einen schnelleren Fahrgastwechsel und ist aufgrund seiner Beschleunigungsfähigkeit für den Einsatz auf Fernverkehrsstrecken mit häufigen Halten geeignet. Der Railjet Doppelstockzug bietet auch verbesserte Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten für barrierefreies Reisen. Hier sind die wichtigsten Merkmale des Doppelstockzuges zusammengefasst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h</li>



<li>Zuglänge: ca. 160 m</li>



<li>Maximale Sitzplatzkapazität: rund 480 Sitze</li>



<li>Fahrradstellplätze: 8</li>



<li>Einstiegstüren pro Seite: 12</li>



<li>2 Rollstuhlplätze im Mittelwagen mit höhenverstellbaren Seitenwandtischen</li>



<li>8 WC-Einheiten</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Doppelstockzüge für die Ostregion</h2>



<p class="has-text-align-justify">Darüber hinaus wurden bereits im April 2022 im Rahmen der Vereinbarung mit Stadler 20 sechsteilige und 21 vierteilige Cityjet-Doppelstockgarnituren bestellt. Nun folgen weitere 21 vierteilige Garnituren im Wert von rund 300 Millionen Euro für den Einsatz in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Insgesamt werden somit 62 neue Cityjet-Doppelstockzüge für die Reisenden in der Ostregion auf die Schienen gebracht, wobei der erste Zug planmäßig Anfang 2026 in Betrieb genommen werden soll.</p>
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		<item>
		<title>Mehr Barrierefreiheit in Tokyo</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/mehr-barrierefreiheit-in-tokyo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2023 16:51:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Züge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Japan gehört Zug fahren für viele Menschen zum Alltag. Menschen mit Behinderung können allerdings das Zugsystem oft nicht richtig nutzen. Das Thema Barrierefreiheit war zur Zeit des Baus vieler Bahnhöfe im Land nicht relevant. Treppen, Absätze und andere Hindernisse sind dort an den Zugstationen überall präsent. Fahrstühle und barrierefreie Zugangswege gibt es dort kaum. [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.projektbuero-barrierefrei.de/mehr-barrierefreiheit-in-tokyo/">Mehr Barrierefreiheit in Tokyo</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.projektbuero-barrierefrei.de">Projektbüro Barrierefrei</a>.</p>
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<p class="has-text-align-justify">In Japan gehört Zug fahren für viele Menschen zum Alltag. Menschen mit Behinderung können allerdings das Zugsystem oft nicht richtig nutzen. Das Thema Barrierefreiheit war zur Zeit des Baus vieler Bahnhöfe im Land nicht relevant.</p>



<p class="has-text-align-justify">Treppen, Absätze und andere Hindernisse sind dort an den Zugstationen überall präsent. Fahrstühle und barrierefreie Zugangswege gibt es dort kaum. </p>



<p class="has-text-align-justify">Im Vorfeld der Paralympics hatte das japanische Verkehrsministerium bereits versprochen, die Bedingungen für Menschen mit Behinderungen an Bahnhöfen zu verbessern, damit sich was ändert.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die dringend notwendigen sowie geforderten Verbesserungen kosten Geld, was mithilfe des neuen System des Verkehrsministeriums nicht nur aus den Staatskassen kommt. 10 Yen, etwa 7 Cent, fließen pro Zug-Ticket im Großraum Tokyo direkt in den Ausbau der Barrierefreiheit. Die Ticketpreise sind dementsprechend erhöht worden. </p>



<p class="has-text-align-justify">Betroffen sind Tickets der Unternehmen JR East, Tokyo Metro, Tobu Railway, Odakyu Electric Railway, Seibu Railway, Sagami Railway und Yokohama Minatomirai Railway, die unter anderem das gesamte Stadtgebiet von Tokyo und Yokohama abdecken. In dem Gebiet, in dem die 10-Yen-Steigerung erstmals umgesetzt wurde, nutzen täglich Millionen Menschen den Zug. Vorerst wird die neue Gebühr nur im Großraum Tokyo fällig. In der Kansai-Region planen JR West und andere Anbieter die Einführung Samstag, 1. April.</p>



<p class="has-text-align-justify">Mit den zusätzlichen Einnahmen werden barrierefreie Wege ausgebaut und mehr Fahrstühle an den Zugstationen der Unternehmen installiert. Zusätzlich sollen mehr Türen an den Bahnsteigen angebracht werden. Diese verhindern, dass Menschen absichtlich oder durch einen Unfall auf die Gleise gelangen können.</p>
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		<title>Sind die neuen ICE 3neo Züge barrierefrei?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 16 Dec 2022 17:34:46 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Rollstuhlfahrer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der neue ICE 3neo ist seit Montag, 5. Dezember, mit vielen Neuerungen und mehr Komfort für die Gäste im Einsatz. Zurzeit sind vier solcher Züge im Einsatz. Die neuen Züge sind Ende dieses Jahres zuerst zwischen Nordrhein-Westfalen und Frankfurt (M) über die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main unterwegs. Einzelne Verbindungen über Wiesbaden und Mainz nach Frankfurt Hauptbahnhof sowie [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Der neue ICE 3neo ist seit Montag, 5. Dezember, mit vielen Neuerungen und mehr Komfort für die Gäste im Einsatz. Zurzeit sind vier solcher Züge im Einsatz. Die neuen Züge sind Ende dieses Jahres zuerst zwischen Nordrhein-Westfalen und Frankfurt (M) über die Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main unterwegs. Einzelne Verbindungen über Wiesbaden und Mainz nach Frankfurt Hauptbahnhof sowie nach München über Stuttgart werden zudem auch weitergeführt. Sind diese Züge mit den vielen Neuerungen barrierefrei ausgestattet? </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie ist der Zug ausgestattet?</h2>



<p class="has-text-align-justify">Der ICE 3neo Zug verfügt über acht Wagen. Auf jeder Seite sind jeweils 11 Einstiegstüren sowie ein separater Einstieg für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer. Damit soll ein zügiger Ein- und Ausstieg gesichert sein. Ein neuer Hublift soll den Zugang für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer erleichtern. </p>



<p class="has-text-align-justify">In dem Zug gibt es 439 Sitzplätze, die für 878 Fahrgäste ausgelegt sind. Von diesen Sitzplätzen sind jeweils 16 im Bord Restaurant und Familienbereich und fünf im Kleinkinderabteil. Acht Sitzplätze sind Fahrradstellplätze, zwei Kinderwagenstellplätze und weitere zwei Rollstuhlstellplätze. 99 Sitzplätze gibt es in der ersten Klasse. Von den 11 vorhandenen Toiletten, ist eins ein Personal WC und ein anderes rollstuhlgerecht. </p>



<p class="has-text-align-justify">Neu gestaltete Gepäckregale bieten ab sofort mehr Platz für das Gepäck. Sogar auf der Fußbodenebene wird es Stauraum geben. Zusätzlich werden auf mehr Monitoren als zurzeit, die Fahrgastinformation, mit einer besseren Darstellung, für das einfache Verstehen, gezeigt. </p>



<h2 class="wp-block-heading">Wie soll es weiter gehen?</h2>



<p class="has-text-align-justify">Zurzeit sind schon die ersten ICE 3neo Züge im Einsatz. Die Deutsche Bahn hat sich jedoch als Ziel gesetzt, dass 73 solcher Züge in Zukunft eingesetzt werden sollen. Das tägliche Platzangebot im Fernverkehr der Deutschen Bahn steigt mit diese 73 neuen Zügen um weitere 32.000 Sitze an. Mit diesem Zuwachs hat die Deutsche Bahn künftig die Kapazität bis zum Jahr 2030 den für den Deutschlandtakt vorgesehenen Fahrplan zu fahren.  Bis spätestens 2029 sollen alle dieser neuen Züge ausgeliefert sein.</p>
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