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	<title>Linnea Beer, Autor bei Projektbüro Barrierefrei</title>
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	<title>Linnea Beer, Autor bei Projektbüro Barrierefrei</title>
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		<title>Öffentliche Orte müssen in Luxemburg künftig barrierefrei zugänglich gemacht werden</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/neues-gesetz-fuer-die-barrierefreiheit-in-luxemburg/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2023 15:54:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Öffentliche Orte, Straßen und Wohngebäuden sind nicht immer barrierefrei. Diese Orte sind für Menschen, die beispielsweise einen Rollstuhl benötigen, unzugänglich. Ein neues Gesetz, welches am Samstag, 1. Juli, in Kraft getreten ist, besagt, dass alle öffentlichen Orte in Luxemburg barrierefrei sein müssen. Menschen, die davon betroffen sind, können finanzielle Unterstützung für Umbauten an bereits bestehenden [&#8230;]</p>
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<p>Öffentliche Orte, Straßen und Wohngebäuden sind nicht immer barrierefrei. Diese Orte sind für Menschen, die beispielsweise einen Rollstuhl benötigen, unzugänglich. Ein neues Gesetz, welches am Samstag, 1. Juli, in Kraft getreten ist, besagt, dass alle öffentlichen Orte in Luxemburg barrierefrei sein müssen. Menschen, die davon betroffen sind, können finanzielle Unterstützung für Umbauten an bereits bestehenden Orten beantragen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Der Minister für Familie, Max Hahn (DP) hatte die neuen Regeln vorgestellt. Diese Regeln sind Teil des Gesetzes über den barrierefreien Zugang zu öffentlichen Orten, Straßen und Wohngebäuden. Hahn sagt, dass die betroffenen Personen nicht warten sollten, sondern die neuen Vorschriften so schnell wie möglich umsetzen sollten. Dadurch könnten nicht nur Menschen mit Behinderungen profitieren, sondern auch Baufirmen, die nach neuen Projekten suchen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Seit Juli, müssen neue Gebäude den neuen Anforderungen entsprechen. Bestehende Gebäude müssen bis spätestens Januar 2032 angepasst werden. Wer sich nicht an das Gesetz hält, wird strafrechtlich bestraft, betont der Minister. Bestehende Mehrfamilienhäuser sind von diesen neuen Regeln ausgenommen. Um die Zugänglichkeit eines Ortes zu bestätigen, wird außer einer Baugenehmigung auch ein  „certificat de conformité“ benötigt, die über MyGuichet ausgestellt werden.</p>



<p class="has-text-align-justify">Das Gesetz bietet auch finanzielle Unterstützung für Personen, die bestehende Gebäude an die neuen Vorschriften anpassen möchten, jedoch nicht finanzieren können. Die Unterstützung deckt die Hälfte der Kosten für Bauarbeiten, Studien, Beratung und Gutachten ab. Sie ist jedoch auf maximal 24.000 Euro (ohne Mehrwertsteuer) begrenzt und muss bis zum 1. Juli 2028 beantragt werden. Alle Arbeiten müssen zudem bis zum 1. Juli 2031 abgeschlossen sein.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausnahmen sind möglich</h2>



<p class="has-text-align-justify">Es gibt einige Ausnahmen von den neuen barrierefreien Bestimmungen. Orte, deren barrierefreie Gestaltung technisch unmöglich oder unverhältnismäßig teuer sind, können davon ausgenommen sein. Auch kulturelle Denkmäler können unter diese Ausnahmen fallen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Betreiberinnen und Betreiber können öffentliche Orte auch ohne Verwendung der gesetzlich vorgeschriebenen Lösungen barrierefrei gestalten. Das Wichtigste ist, dass die Orte barrierefrei zugänglich sind.</p>



<p class="has-text-align-justify">Menschen mit schweren oder spezifischen Behinderungen haben das Recht, angemessene Lösungen zu verlangen, falls sie trotz der barrierefreien Maßnahmen einen öffentlichen Ort nicht erreichen können. Finanzielle Hilfen können beantragt werden, um diese Vorkehrungen umzusetzen.</p>
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		<title>7 barrierefreie Ausflugsziele</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/7-barrierefreie-ausflugsziele/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2023 15:40:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Rollstuhlfahrer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal können Stufen ein großes Problem sein. Menschen im Rollstuhl brauchen ebene Wege, um ohne Hilfe ans Ziel zu gelangen. Es gibt jedoch immer mehr Orte, die für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer zugänglich sind. Sieben barrierefreie Ausflugsziele in Deutschland werden im folgenden Text vorgestellt. Nationalpark Sächsische Schweiz In der Sächsischen Schweiz gibt es einen besonderen Weg [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Manchmal können Stufen ein großes Problem sein. Menschen im Rollstuhl brauchen ebene Wege, um ohne Hilfe ans Ziel zu gelangen. Es gibt jedoch immer mehr Orte, die für Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer zugänglich sind. Sieben barrierefreie Ausflugsziele in Deutschland werden im folgenden Text vorgestellt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Nationalpark Sächsische Schweiz</h3>



<p class="has-text-align-justify">In der Sächsischen Schweiz gibt es einen besonderen Weg für Rollstuhlfahrer, den &#8222;Rund um die Hohe Liebe&#8220;. Er beginnt und endet an einem großen Parkplatz an der Ortsverbindungsstraße, die von Bad Schandau im Ortsteil Postelwitz nach Ostrau führt. Dieser sieben Kilometer langer Weg führt durch die Natur und bietet schöne Ausblicke. Rollstuhlfahrer können durch den Wald gehen und kommen an einer Wildwiese vorbei. Wenn das Wetter trocken ist, kann man diesen Weg sogar mit einem Elektrorollstuhl nutzen. Es wird jedoch empfohlen, eine Begleitperson mitzunehmen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ostfriesland: Strand in Norden-Norddeich</h3>



<p class="has-text-align-justify">Für Menschen im Rollstuhl ist es oft schwierig, am Strand zu sein. In Norddeich im Ostfriesland gibt es dafür jedoch Lösungen. Neben Holzwege, die durch die Dünen und zum Strand führen, gibt es auch besondere Strandkörbe und Rampen. Diese führen bis zum Wasser. Sogar Wattwanderungen sind möglich. Geführte Touren kann man mit einem speziellen Fahrzeug buchen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Durch die Weinberge in der Südpfalz</h3>



<p class="has-text-align-justify">An der südlichen Weinstraße gibt es einen mit dem Zertifikat „Reisen für alle“ ausgezeichnete Rundweg namens &#8222;Bildstöcke und Flurkreuze&#8220;. Der Rundweg führt an einem Weinberg vorbei und bietet einen guten Blick auf das Hambacher Schloss. Auf dem 3,2 Kilometer langen Weg gibt es mehrere Rastplätze mit Tischen und Bänken, wo man sich ausruhen kann. An einem der Rastplätze gibt es zudem eine Panoramasicht über Maikammer und die Rheinebene.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Vulkaneifel: Rundweg am Laacher See</h3>



<p class="has-text-align-justify">Ein Rundweg um den Laacher See in Rheinland-Pfalz ist ebenfalls mit dem Zertifikat „Reisen für alle“ ausgezeichnet. Der Laacher See befindet sich an einer schönen Eifellandschaft. Dort kann man spazieren gehen und die Natur genießen. Die Route ist 2,1 Kilometer lang und führt von einer Abtei zum Campingplatz und zurück. Die Abtei und der Biergarten sind auch barrierefrei zugänglich.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Ruppiner Seenland: Wasserwege</h3>



<p class="has-text-align-justify">Die Landschaft im Ruppiner Seenland in Brandenburg ist von vielen Wasserwegen geprägt. Die Seen und Flüsse ziehen viele Menschen an, die die Natur mögen. Auch Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer können dort die Wasserlandschaft genießen. Es werden sogar Übernachtungen auf einem barrierefreien Hausboot angeboten. Die Boote haben Zugänge ohne Stufen und ein barrierefreies Badezimmer. Der Steuerstand kann auch von Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer bedient werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Elbauenpark in Magdeburg</h3>



<p class="has-text-align-justify">Der Elbauenpark in Magdeburg hat 15 Themengärten. Neben den Themengärten mit Dahlien, Löwenmäulchen und Ringelblumen, gibt es weitere Attraktionen. Das Gelände ist barrierefrei und die meisten Gebäude können ohne Stufen erreicht werden. Besucherinnen und Besucher können mit einer kleinen Bahn, dem Elbauenexpress, durch den Park fahren und einen guten Überblick erhalten. Im Herbst findet dort eine besondere Lichter-Show statt.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Barrierefreies Schloss Albrechtsburg Meissen</h3>



<p class="has-text-align-justify">Die Albrechtsburg Meissen in Sachsen ist das älteste Schloss Deutschlands. Es gibt Ausstellungen über die Geschichte des Schlosses. Im Schloss wird es ab Donnerstag, 21. Oktober, zum 600-jährigen Jubiläum ein Jahr lang eine Sonderausstellung mit dem Namen „Königsmacher“ geben. Diese handelt sich um den Markgraf von Meißen, Friedrich den Streitbaren. Alle wichtigen Räume sind barrierefrei erreichbar. Es gibt  auch Aufzüge und Plattformen. </p>



<p>Die sieben aufgezählten Ausflugsziele in Deutschland sind alle barrierefrei und somit für Menschen mit beispielsweise einem Rollstuhl zugänglich.</p>
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		<title>Bund und Länder vereinbaren Eckpunkte für barrierefreies Reisen</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/bund-und-laender-vereinbaren-eckpunkte-fuer-barrierefreies-reisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2023 15:14:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Barrierefreies Reisen ist wichtig, damit Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Der Bund und die Länder engagieren sich seit Jahren für das bundesweites Informations- und Kennzeichnungssystem &#8222;Reisen für Alle&#8220;. Die gemeinsame Absichtserklärung (MoU) In einer gemeinsamen Absichtserklärung (MoU) haben am Mittwoch, 6. September, der Bund und die Länder die Grundlagen festgelegt, wie [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Barrierefreies Reisen ist wichtig, damit Menschen mit Behinderungen gleichberechtigt am gesellschaftlichen Leben teilnehmen können. Der Bund und die Länder engagieren sich seit Jahren für das bundesweites Informations- und Kennzeichnungssystem &#8222;Reisen für Alle&#8220;.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Die gemeinsame Absichtserklärung (MoU)</h3>



<p class="has-text-align-justify">In einer gemeinsamen Absichtserklärung (MoU) haben am Mittwoch, 6. September, der Bund und die Länder die Grundlagen festgelegt, wie dieses System ab 2024 weitergeführt und verbessert werden soll. </p>



<p class="has-text-align-justify">Der Koordinator der Bundesregierung für Maritime Wirtschaft und Tourismus, Dieter Janecek, betont, dass es wichtig sei, dass die Möglichkeit zu Reisen ein entscheidender Faktor für die Integration und Inklusion von Menschen mit Behinderung in die Gesellschaft sei. Das Verbrauchersiegel &#8222;Reisen für Alle&#8220; steht für barrierefreies Reisen. </p>



<p class="has-text-align-justify">Das Zertifizierungssystem muss ab Montag, 1. Januar 2024, auf eine neue Organisation beziehungsweise Träger übertragen werden. Mit der gemeinsamen Absichtserklärung übernehmen alle Verantwortlichen ihre Aufgaben und arbeiten zusammen. </p>



<p class="has-text-align-justify">Die geplanten Änderungen bedeuten eine sinnvolle Arbeitsteilung und sollen sicherstellen, dass das Zertifizierungssystem dauerhaft tragfähig ist. Dies wäre ohne die Zusammenarbeit der Länder, der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) nicht möglich. Laut Dieter Janecek kann sich die Tourismusbranche und alle Reisenden weiterhin auf das Zertifizierungssystem &#8222;Reisen für Alle&#8220; verlassen.</p>



<h3 class="wp-block-heading">&#8222;Reisen für Alle&#8220; soll im Wesentlichen wie folgt neu organisiert werden:</h3>



<p class="has-text-align-justify">Der Bund, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz, übernimmt die Kosten für eine Untersuchung der bestehenden Organisation und die anschließende umfassende Modernisierung der Datenerfassung und -bereitstellung für &#8222;Reisen für Alle&#8220;. Die Modernisierung soll sicherstellen, dass die Daten effizient gesammelt und von der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT) bereitgestellt werden können.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die DZT, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz unterstützt wird, wird die Daten dauerhaft an alle Interessierten weitergeben.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die Länder werden Vorschläge für eine neue Koordinierungsstelle in ihrem Verantwortungsbereich einreichen. Diese Koordinierungsstelle wird vom Bund mit der Vergabe von Lizenzen für &#8222;Reisen für Alle&#8220;, der Sammlung von Daten auf der Erhebungsseite und anderen damit verbundenen Aufgaben betraut. Die bisherige Unterstützung der Länder durch Fördermittel und personelle Ressourcen bleibt davon unberührt.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die inhaltliche Ausgestaltung von &#8222;Reisen für Alle&#8220; bleibt durch die organisatorischen Veränderungen unverändert. Diskussionen über mögliche inhaltliche Anpassungen werden in einem abgestuften Verfahren geführt, sobald die organisatorischen Änderungen abgeschlossen sind.</p>
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		<title>Mit Barrieren reisen</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/mit-barrieren-reisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Aug 2023 09:54:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Rollstuhlfahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Züge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Jahr 2009 hätte die Deutsche Bahn Pläne vorlegen sollen, um Menschen im Rollstuhl das Reisen mit dem Zug ohne Hilfe zu ermöglichen. Aber bis heute gibt es viele Probleme für Menschen mit Behinderungen im Bahnverkehr. Wenn Luca Hieret mit dem Zug reisen möchte, muss sie eine genaue Planung machen. Als Rollstuhlfahrerin ist sie auf [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Im Jahr 2009 hätte die Deutsche Bahn Pläne vorlegen sollen, um Menschen im Rollstuhl das Reisen mit dem Zug ohne Hilfe zu ermöglichen. Aber bis heute gibt es viele Probleme für Menschen mit Behinderungen im Bahnverkehr. </p>



<p class="has-text-align-justify">Wenn Luca Hieret mit dem Zug reisen möchte, muss sie eine genaue Planung machen. Als Rollstuhlfahrerin ist sie auf die Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn angewiesen, um ihre Reise zu organisieren. Das Problem ist, dass der Mobilitätsservice in kleineren Städten nur bis 20 Uhr verfügbar ist, sagt sie. Ohne Hilfe vom Personal ist es für Menschen mit eingeschränkter Mobilität oft schwierig oder sogar unmöglich, den Zug zu nutzen. Vor allem bei Fernreisen, besonders mit den ICE-Zügen, kann das Reisen zur Qual werden.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Was bedeutet Barrierefreiheit beim Bahnfahren?</h3>



<p class="has-text-align-justify">Es geht bei der Diskussion über Barrierefreiheit beim Bahnfahren nicht nur um funktionierende Aufzüge, die den Weg vom Bahnhof zur Bahnsteigkante ermöglichen, sondern um Rampen, Hublifte, barrierefreie Toiletten, Personal und andere Dinge. Es geht darum, wie Menschen mit Behinderungen am sozialen Leben teilnehmen können. Die Sprecherin der Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben (ISL), Sigrid Arnade, sagt, dass die Gesellschaft oft noch mehr von Ausgrenzung als von Inklusion geprägt ist. Menschen mit Behinderungen sind oft noch Außenseiter, die entweder bemitleidet oder bewundert werden, aber nicht als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft angesehen werden.</p>



<p class="has-text-align-justify">Laut Arnade haben Menschen mit Behinderungen das Recht auf gleichberechtigte Teilhabe. Die Deutsche Bahn hätte seit dem Inkrafttreten der UN-Behindertenrechtskonvention im Jahr 2009 Pläne vorlegen müssen, um das Zugfahren für Rollstuhlfahrer ohne Hilfe zu ermöglichen. Aber das ist bis heute nicht passiert. Diese Konvention wurde von 182 Staaten angenommen, um Menschen mit Behinderungen Chancengleichheit und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. Das Zusatzprotokoll (Stand: April 2021) haben 98 Staaten akzeptiert.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Wie sieht die Barrierefreiheit bei der DB aus?</h3>



<p class="has-text-align-justify">Die Deutsche Bahn betreibt etwa 5.700 Bahnhöfe. Davon sind ungefähr 1.100 nur über Treppenstufen erreichbar. Im Nahverkehr haben 80 Prozent der Züge Möglichkeiten für spontane Reisen. Bei den restlichen 20 Prozent und bei den ICE- und Intercity-Zügen muss man sich jedoch vorher anmelden, um Hilfe zu bekommen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die Mobilitätsservice-Zentrale der Deutschen Bahn hilft Rollstuhlfahrern und anderen mobilitätseingeschränkten Menschen beim Ein- und Aussteigen, wenn es Treppenstufen zu überwinden gibt. Etwa 2.000 verschiedene Hilfeleistungen werden jeden Tag angeboten. Da nicht überall immer Personal verfügbar ist, empfiehlt die Bahn, sich bis 20 Uhr am Vortag anzumelden. Dies ermöglicht es, die nötige Unterstützung für die Reise zu planen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Arnade findet diese Anmeldefrist als vorübergehende Lösung akzeptabel. Aber sie sagt auch, dass es jetzt schon möglich sein sollte, jederzeit Unterstützung zu erhalten, wenn Züge fahren, solange man sich vorher anmeldet. Ein solcher Prozess läuft derzeit vor dem Verwaltungsgericht.</p>



<p class="has-text-align-justify">Luca Hieret erklärt, was die begrenzte Auswahl an Zügen und die vorherige Anmeldung im Alltag bedeuten. Das Anmeldeformular auf der Bahn-Website sei kompliziert und schwer verständlich. Hieret findet es einfacher, eine E-Mail zu schicken oder anzurufen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Außerdem müssen Personen, die auf die Hilfe des Mobilitätsteams angewiesen sind, oft einen höheren Ticketpreis zahlen, besonders zu Stoßzeiten. Wer Fahrten in den weniger beliebten Zeiten bucht, kann oft von günstigeren Preisen profitieren. Rollstuhlfahrer können solche Angebote jedoch nicht nutzen, wenn es im Zug keinen Hublift gibt oder wenn das Mobilitätsteam nicht verfügbar ist.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die Deutsche Bahn investiert derzeit in etwa 300 ICE-Züge, darunter auch den neuen ICE L, der im nächsten Jahr als erster stufenloser ICE auf der Strecke Berlin–Amsterdam fahren soll. Bis 2025 sollen die Hälfte ihrer Züge mit Hubliften oder ebenerdigen Einstiegen ausgestattet sein.</p>



<p class="has-text-align-justify">Viele Betroffene finden das jedoch nicht ausreichend. Bernhard Endres ist Teil einer Arbeitsgruppe der Bahn für Barrierefreiheit und auf einen Rollstuhl angewiesen. Er sagt, dass Menschen mit Behinderungen nur selbst bestimmt reisen können, wenn sie ohne Hilfe alle Züge nutzen können, auch nach einer bestimmten Uhrzeit. Er setzt sich für mehr ebenerdige Einstiege ein, um von der zusätzlichen Zeit und dem Aufwand der Sonderbehandlung wegzukommen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Der Weg zu vollständiger Barrierefreiheit in den Zügen ist jedoch noch lang. Selbst die Bahn, die einen stufenlosen Einstieg für alle wünschenswert findet, sieht keine Möglichkeit, dies an jedem Bahnhof zu ermöglichen. Unterschiedliche Bahnsteighöhen machen das langfristig unrealisierbar.</p>
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		<title>Güstrow erhält das Siegel für mehr Barrierefreiheit</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/guestrow-erhaelt-das-siegel-fuer-mehr-barrierefreiheit/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2023 13:03:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Stadt Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern bekommt als erste Stadt in dieser Region das Zertifikat &#8222;Tourismusort Barrierefreiheit geprüft&#8220;. Dieses Zertifikat wird vergeben, wenn eine Stadt eine bestimmte Anzahl von touristischen Angeboten hat, die strengen Kriterien für Barrierefreiheit entsprechen. Es gibt insgesamt 18 solcher Städte in Deutschland. Es ist wichtig zu wissen, dass es unmöglich ist, einen [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.projektbuero-barrierefrei.de/guestrow-erhaelt-das-siegel-fuer-mehr-barrierefreiheit/">Güstrow erhält das Siegel für mehr Barrierefreiheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.projektbuero-barrierefrei.de">Projektbüro Barrierefrei</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-justify">Die Stadt Güstrow in Mecklenburg-Vorpommern bekommt als erste Stadt in dieser Region das Zertifikat &#8222;Tourismusort Barrierefreiheit geprüft&#8220;. Dieses Zertifikat wird vergeben, wenn eine Stadt eine bestimmte Anzahl von touristischen Angeboten hat, die strengen Kriterien für Barrierefreiheit entsprechen. Es gibt insgesamt 18 solcher Städte in Deutschland. Es ist wichtig zu wissen, dass es unmöglich ist, einen Ort zu haben, der zu 100 Prozent barrierefrei ist, sagt Rolf Schrader, der Geschäftsführer des Deutschen Seminars für Tourismus (DSFT). Aber sie möchten die Orte auszeichnen, die besonders vorbildlich sind.</p>



<p class="has-text-align-justify">Güstrow erfüllt nach den Kriterien des DSFT die Voraussetzungen. Diese Kriterien wurden in Zusammenarbeit mit Menschen mit Behinderungen und Tourismusverbänden im Rahmen des Programms &#8222;Reisen für Alle&#8220; entwickelt. Es gibt zwölf zertifizierte touristische Angebote in Güstrow, darunter Hotels, Restaurants, Museen und auch einen Wildpark. Außerdem gibt es drei &#8222;barrierefreie Urlaubsinspirationen&#8220;. Güstrow hat dieses Zertifikat von September 2023 bis August 2026 erhalten. In den Prüfberichten wird nicht nur aufgelistet, was gut ist, sondern auch, was für Menschen mit Behinderungen verbessert werden kann. Es geht darum, den aktuellen Zustand zu beschreiben.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die zwölf zertifizierten Angebote in Güstrow sind zum Beispiel das &#8222;Strandhaus am Inselsee Hotel &amp; Restaurant&#8220;, das &#8222;Kurhaus am Inselsee Hotel &amp; Restaurant&#8220;, das &#8222;Hotel am Schlosspark&#8220;, verschiedene Museen, die Stadthalle, das Stadtmuseum, das Rathaus, der Wildpark MV, die Pfarrkirche St. Marien und die Touristinformation. Aber nicht alle dieser Angebote sind zu 100 Prozent barrierefrei.</p>



<p class="has-text-align-justify">In den Prüfberichten wird aufgeführt, ob es Behindertenparkplätze gibt, ob es Aufzüge oder rollstuhlgerechte Zugänge zu Restaurants gibt. Es wird auch darauf hingewiesen, wenn es Dinge gibt, die für sehbehinderte oder blinde Menschen fehlen, wie zum Beispiel Informationen in Braille-Schrift oder Höranlagen für Menschen mit Hörbehinderungen. Es gibt insgesamt über 50 Seiten mit Kriterien.</p>



<p class="has-text-align-justify">Man muss ehrlich sagen, dass die meisten Anbieter eher an Menschen mit eingeschränkter Mobilität denken und weniger an Menschen mit Sinnesbeeinträchtigungen. Das wird dann auch so in den Berichten beschrieben.</p>



<p class="has-text-align-justify">Der Landestourismusbeauftragte Tobias Woitendorf findet dieses Zertifikat sehr wichtig. Er sagt, dass Güstrow mit diesem Engagement dazu beiträgt, Angebote für Menschen mit Beeinträchtigungen sichtbar zu machen. Er betont auch, dass es keinen Ort geben kann, der komplett barrierefrei ist. Aber es ist wichtig, sich über Barrierefreiheit bewusst zu sein und entsprechend zu handeln, besonders vor dem Hintergrund der alternden Bevölkerung.</p>



<p class="has-text-align-justify">Diese Auszeichnung ist wegweisend für Mecklenburg-Vorpommern als Urlaubsziel. Besonders, weil es um geprüfte Angebote geht, die deutschlandweit gelten und bei denen die Kriterien transparent sind. Güstrow ist ein Vorreiter auf diesem Gebiet. Dies könnte auch in anderen Städten möglich sein, sagt Woitendorf. Im Nordosten Deutschlands sind insgesamt 115 Einrichtungen nach den &#8222;Reisen für Alle&#8220; Kriterien zertifiziert, bundesweit sind es mittlerweile etwa 3000. Güstrow wird die offizielle Urkunde am 22. August erhalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.projektbuero-barrierefrei.de/guestrow-erhaelt-das-siegel-fuer-mehr-barrierefreiheit/">Güstrow erhält das Siegel für mehr Barrierefreiheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.projektbuero-barrierefrei.de">Projektbüro Barrierefrei</a>.</p>
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		<title>Spontane Bahnreisen ist mit einem Rollstuhl schwierig</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/spontane-bahnreisen-ist-mit-einem-rollstuhl-schwierig/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 15:09:12 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Menschen im Rollstuhl ist es oft schwierig, mit der Bahn zu reisen, da viele Bahnhöfe in Bayern noch nicht barrierefrei sind. Die Barrierefreiheit hängt oft von der Hilfe anderer Personen oder sogar von Gabelstaplern ab. Norman Burkhardt, ein Rollstuhlfahrer, nutzt häufig die Bahn, aber er muss seine Reisen lange im Voraus planen. Er muss [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Für Menschen im Rollstuhl ist es oft schwierig, mit der Bahn zu reisen, da viele Bahnhöfe in Bayern noch nicht barrierefrei sind. Die Barrierefreiheit hängt oft von der Hilfe anderer Personen oder sogar von Gabelstaplern ab.</p>



<p class="has-text-align-justify">Norman Burkhardt, ein Rollstuhlfahrer, nutzt häufig die Bahn, aber er muss seine Reisen lange im Voraus planen. Er muss den Mobilitätsservice der Deutschen Bahn buchen, der ihm beim Ein- und Aussteigen hilft. Da die Anzahl der Rollstuhlplätze in den Zügen begrenzt ist, muss er seine Reisen Wochen im Voraus buchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nur 47 Prozent der Bahnhöfe barrierefrei</h2>



<p class="has-text-align-justify">Laut offiziellen Zahlen der Bayerischen Eisenbahngesellschaft BEG sind nur 47 Prozent aller Bahnhöfe in Bayern komplett barrierefrei. Die Deutsche Bahn rühmt sich damit, dass alle neuen ICE-Züge spezielle Einstieghilfen für Rollstuhlfahrer haben.</p>



<p class="has-text-align-justify">Allerdings zeigt die Praxis, dass es trotzdem Probleme geben kann. Norman Burkhardt erlebte eine Situation, in der er aufgrund einer Zugverspätung und fehlendem Hublift mit einem Gabelstapler aus dem Zug geholt werden musste.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Lebensqualität durch selbstbestimmtes Reisen</h2>



<p class="has-text-align-justify">Es gibt jedoch auch positive Beispiele auf manchen Regionalstrecken in Bayern. Die Ausschreibung neuer Linien fordert mittlerweile grundsätzlich Barrierefreiheit. Ein Unternehmen namens Go-Ahead fährt auf der Regionalstrecke München &#8211; Augsburg und bietet barrierefreie Züge an, die es Rollstuhlfahrern ermöglichen, ohne fremde Hilfe ins Abteil zu gelangen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Stefan Heigl, Behindertenbeauftragter und Rollstuhlfahrer, betont, dass spontanes und selbstbestimmtes Reisen durchaus möglich ist &#8211; auf einigen Strecken oder mit etwas Planung. Doch es fehlt noch an barrierefreien Bahnhöfen in der Region. Die Deutsche Bahn ist für die Umbauten verantwortlich, wenn die Bundesregierung die Finanzierung bereitstellt. In diesem Jahr sollen 20 Bahnhöfe in Bayern barrierefrei umgebaut werden.</p>



<p class="has-text-align-justify">Trotz Bemühungen sind jedoch nicht alle Probleme gelöst. Manchmal funktionieren zum Beispiel Aufzüge nicht, wodurch eine Reise am heimischen Bahnhof enden kann. Es gibt also weiterhin Verbesserungsbedarf, um die Mobilität von Menschen mit Behinderungen zu fördern.</p>
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		<title>Mit dem Rollstuhl in andere Länder reisen</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/mit-dem-rollstuhl-in-andere-laender-reisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2023 14:56:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Menschen mit Behinderungen haben oft Schwierigkeiten bei Reisen, da viele Orte nicht barrierefrei sind. Manche als barrierefrei angepriesenen Zimmer entpuppen sich als Hindernis-Parcours, und auf Kreuzfahrten haben barrierefreie Kabinen manchmal keinen attraktiven Ausblick. Etwa 50.000 Rollstuhlfahrer können ein Lied davon singen. Vor einer Buchung von Reisen ist es ratsam, Fotos der Zimmer, insbesondere von Duschen [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Menschen mit Behinderungen haben oft Schwierigkeiten bei Reisen, da viele Orte nicht barrierefrei sind. Manche als barrierefrei angepriesenen Zimmer entpuppen sich als Hindernis-Parcours, und auf Kreuzfahrten haben barrierefreie Kabinen manchmal keinen attraktiven Ausblick. Etwa 50.000 Rollstuhlfahrer können ein Lied davon singen. Vor einer Buchung von Reisen ist es ratsam, Fotos der Zimmer, insbesondere von Duschen und Toiletten, anzufordern.</p>



<p class="has-text-align-justify">Es gibt jedoch viele Alternativen, die es ermöglichen, trotz Behinderung zu verreisen, sogar für Menschen, die mittels PEG-Sonde künstlich ernährt oder mit Sauerstoff beatmet werden müssen. Ein Reisebüro in Oberösterreich, &#8222;Forum Erleben&#8220;, hat sich auf solche Fälle spezialisiert und bietet Urlaube mit verschiedenen Pflegekräften an. Sie organisieren Reisen zu verschiedenen Zielen, von Naturreisen und Städtereisen bis hin zu Fernreisen, wie Costa Rica, Südafrika und Thailand. Auch Urlaub in Österreich oder Kroatien ist möglich.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Die Reisen sind eine Herausforderung</h2>



<p class="has-text-align-justify">Die Nachfrage nach barrierefreien Reisen steigt aufgrund der Überalterung der Bevölkerung. Reiseanbieter und auch einzelne Regionen reagieren darauf und bieten barrierefreie Wanderwege und Unterkünfte an. Sogar große Reiseanbieter wie TUI haben entsprechende Angebote, die bis nach Ägypten, in die Türkei oder auf die Kanarischen Inseln führen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Es gibt auch spezielle Reiseführer, wie &#8222;Handicapped Reisen&#8220;, die für Rollstuhlfahrer hilfreiche Informationen über barrierefreie Unterkünfte und Fotos der Sanitäranlagen bieten. Ein Beispiel für eine barrierefreie Unterkunft ist der Adelwöhrerhof in der Steiermark, der ein barrierefreies Pflegehotel ist und besondere Angebote wie Therapie-Pferde und einen Patientenlifter bietet.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Schwimmen mit Lift</h2>



<p class="has-text-align-justify">Auch Hotels in Österreich, wie das Strandhotel Orchidee am Klopeinersee in Kärnten, bieten barrierefreie Zimmer und Appartements. Ein Speziallift ermöglicht es körperlich beeinträchtigten Menschen, im Pool zu schwimmen. Deutschland verfügt ebenfalls über eine wachsende Anzahl barrierefreier Unterkünfte.</p>



<p class="has-text-align-justify">Im evangelischen Centro Magliaso im Schweizer Tessin wurde das Haus Boscaccio extra für behinderte Menschen umgebaut. Es bietet vierzehn barrierefreie Zimmer mit eigenen Patientenhebern und großen Duschen. Bademöglichkeiten gibt es im Pool und im Luganer See.</p>



<p class="has-text-align-justify">In Wien gibt es das Hotel Zeitgeist, das als besonders behindertenfreundlich ausgezeichnet wurde. Es ist gut zugänglich und verfügt über höhenverstellbare Betten und Kleiderstangen, sodass es auch für Menschen mit Behinderungen leicht zu nutzen ist.</p>
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		<title>AIDA: Der Vorreiter für barrierefreies Reisen.</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/aida-der-vorreiter-fuer-barrierefreies-reisen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Jul 2023 15:59:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
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		<category><![CDATA[AIDA]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Rollstuhlfahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Immer mehr Menschen mit Beeinträchtigungen entscheiden sich bewusst für einen Urlaub mit AIDA Cruises. Der deutsche Marktführer hat sich auf die Bedürfnisse von Menschen mit individuellen und gesundheitlichen Einschränkungen eingestellt. Das Ziel von AIDA ist es, dass jeder Gast eine Kreuzfahrt genießen kann. Das Unternehmen setzt sich für Inklusion und Teilhabe ein und bietet allen [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Immer mehr Menschen mit Beeinträchtigungen entscheiden sich bewusst für einen Urlaub mit AIDA Cruises. Der deutsche Marktführer hat sich auf die Bedürfnisse von Menschen mit individuellen und gesundheitlichen Einschränkungen eingestellt. Das Ziel von AIDA ist es, dass jeder Gast eine Kreuzfahrt genießen kann. Das Unternehmen setzt sich für Inklusion und Teilhabe ein und bietet allen Gästen ein unvergessliches Erlebnis auf hoher See.</p>



<p class="has-text-align-justify">Um das barrierefreie Reiseerlebnis sowohl an Land als auch an Bord kontinuierlich zu verbessern, geht AIDA immer neue Wege. Ein Beispiel dafür ist die Gründung des Expertenrats im April 2022 unter der Schirmherrschaft von Kristina Vogel. Der Expertenrat besteht aus Menschen mit verschiedenen Beeinträchtigungen, wie zum Beispiel eingeschränkter Geh-, Seh- oder Hörfähigkeit, die das Kreuzfahrtunternehmen aus der Perspektive unterschiedlicher Gäste- und Interessengruppen beraten.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die enge Zusammenarbeit mit dem Expertenrat ist für alle Beteiligten von großem Gewinn. Der kontinuierliche Austausch und das gemeinsame Verständnis sind für AIDA essenziell, um die Schiffe noch barrierefreier zu gestalten und allen Gästen eine sorgenfreie Reise zu ermöglichen, sagt Steffi Heinicke, Senior Vice President Guest Experience bei AIDA Cruises.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Eine Herzensangelegenheit für Kristina Vogel</h3>



<p class="has-text-align-justify">Als Schirmherrin des Expertenrats ist es Kristina Vogel eine Herzensangelegenheit, Reisen an Bord für alle Gäste mit verschiedenen Beeinträchtigungen kontinuierlich zu verbessern. Sie ist begeistert von dem Engagement, das AIDA für dieses wichtige Thema zeigt. Vogel betont, dass sie sich an Bord von AIDA sofort wohl und willkommen gefühlt hat. Die Schiffe sind durchdacht und fast alle Bereiche an Bord sind für Rollstuhlfahrer barrierefrei. Für sie ist es ein purer Luxus, nur einmal die Koffer packen zu müssen und mehrere Traumziele auf einer Reise entdecken zu können.</p>



<p class="has-text-align-justify">Dank der Unterstützung des Expertenrats &#8222;Barrierefreies Reisen&#8220; konnte AIDA bereits viele neue Erkenntnisse gewinnen und Maßnahmen definieren, die das barrierefreie Reisen für beeinträchtigte Gäste zu erleichtern. </p>



<p class="has-text-align-justify">Dabei standen Optimierungen von Guiding-Systemen und Beschilderungen, insbesondere in den Service-Bereichen der Restaurants und bei den Aufzügen, im Fokus. Es gab auch wichtige Entwicklungen im Bereich Kommunikation und Digitalisierung, wie zum Beispiel die Implementierung von Ring-Induktionsschleifen im Theatrium auf allen Schiffen. </p>



<p class="has-text-align-justify">Eine Induktionsschleife ermöglicht es hörgeschädigten Personen, die verstärkten akustischen Signale direkt im Hörgerät zu empfangen. Ein eigens konzipierter AIDA Katalog für barrierefreies Reisen kann nun auch mit der Text-to-Speech-Software &#8222;ReadSpeaker&#8220; vorgelesen werden. Sicherheitsrelevante Themen wie die barrierefreie digitale Sicherheitseinweisung wurden ebenfalls umgesetzt. </p>



<p class="has-text-align-justify">Auch für Landausflüge wurden bereits erste Ergebnisse präsentiert: Ab dieser Sommersaison können barrierefreie Ausflüge erstmals ohne Aufpreis über myAIDA gebucht werden. In vielen Häfen kommen vermehrt Niederflurbusse oder rollstuhlgerechte Busse zum Einsatz. Eine neue Kategorisierung der Ausflüge nach Schwierigkeitsgraden soll bei der Auswahl helfen.</p>



<h3 class="has-text-align-left wp-block-heading"><strong>AIDA Expertenrat &#8222;Barrierefreies Reisen&#8220; auf Tour</strong></h3>



<p class="has-text-align-justify">Nach der Premierenreise im Mai 2022 an Bord von AIDAperla und verschiedenen Workshops an Land fand nun vom 03. bis 10. Juni 2023 die zweite Expertenrat-Reise zum Thema &#8222;Barrierefreies Reisen&#8220; statt. Kristina Vogel, die Schirmherrin und Taufpatin, und Nikolaos Rizidis, der sehbeeinträchtigte TikTok-Star, begleiteten unter anderem die Reise an Bord von AIDAnova.</p>



<p class="has-text-align-justify">Auch diese Expertenrat-Reise brachte wichtige Erkenntnisse hervor. In verschiedenen Workshops wurden Themen wie optimierte und vereinfachte personalisierte Buchungsprozesse und digitale Anmeldeformulare vertieft. Die Ausweitung von Ausflugsmöglichkeiten und Angeboten stand ebenfalls im Fokus. In Zukunft sollen detailliertere Informationen zu den Angeboten und eine bessere Sichtbarkeit der Empfehlungen für verschiedene Einschränkungen gewährleistet werden. Es wurden auch die Entwicklung von Apps und die Digitalisierung für verschiedene Einschränkungen an Bord diskutiert, um eine technische Kompatibilität für persönliche Geräte und unterstützende digitale Sicherheitsinformationen zu integrieren.</p>



<p class="has-text-align-justify">Der hochkarätig besetzte Expertenrat war sich erneut einig: &#8222;AIDA nimmt sowohl im Kreuzfahrtmarkt als auch im Vergleich zu landseitigen Angeboten eine Führungsrolle für barrierefreies Reisen ein&#8220;. AIDA Cruises überzeugt mit Service- und Produktleistungen und kann sein starkes Engagement für mehr Barrierefreiheit an Bord der Kussmundflotte untermauern.</p>



<h3 class="wp-block-heading">Barrierefrei die Welt entdecken</h3>



<p class="has-text-align-justify">Um eine barrierefreie Reise optimal vorzubereiten, stehen speziell geschulte AIDA Mitarbeiter Gästen mit individuellen Beeinträchtigungen für eine persönliche Reiseberatung zur Verfügung.</p>



<p class="has-text-align-justify">Nahezu alle öffentlichen Bereiche der AIDA Schiffe sind barrierefrei erreichbar und mit einer Orientierungsbeschilderung in Profil- und Brailleschrift ausgestattet.</p>



<p class="has-text-align-justify">Ein Barrierefrei-Treff am ersten Reisetag sorgt für die richtige Orientierung an Bord. Dort werden alle Fragen zu Ausflugsmöglichkeiten, Restaurant-Reservierungen, individueller Unterstützung, Verleih von Equipment beantwortet.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die barrierearmen Balkon- und Innenkabinen sind perfekt auf die Bedürfnisse von Gästen mit körperlichen Einschränkungen ausgerichtet. Eine breitere, automatisch öffnende Tür sorgt dafür, dass die persönliche Wohlfühloase bequem erreicht werden kann. Der geräumige Schrank bietet viel Platz für die Reisegarderobe und andere Utensilien. Die Kleiderschienen können mithilfe eines Liftsystems einfach heruntergezogen werden. Das barrierefreie Bad verfügt über ein höhenverstellbares Waschbecken und eine ebenerdige Dusche mit Duschsitz. Auf Wunsch kann in allen Kabinen ein Gehörlosen-Set mit Vibrationsalarm-Funktion und Pager installiert werden. Damit werden haptische Alarmsignale, Anrufe, Weckrufe oder Türzeichen ermöglicht.</p>



<p class="has-text-align-justify">An Bord können zahlreiche Hilfsmittel ausgeliehen werden, wie Rollstühle, Rollatoren, Duschhocker, Toilettensitzerhöhungen, mobile Haltegriffe für den Sanitärbereich und Gehörlosen-Sets (Signalsystem). Gästen mit eingeschränkter Hörfähigkeit stehen reservierte Plätze bei Shows zur Verfügung, an denen akustische Signale für Hörgeräte und Implantate mit Tele-Spule oder Induktiv-Empfänger verstärkt werden.</p>



<p class="has-text-align-justify">Viele Restaurants an Bord sind barrierefrei. Die Wege zum Buffet sind breit genug, damit sich Rollstuhlfahrer dort problemlos bewegen und bedienen können. Für Gäste mit Mobilitätseinschränkungen sind in der Nähe des Eingangsbereichs mehrere Tische bis zu einer halben Stunde nach Restaurantöffnung reserviert.</p>



<p class="has-text-align-justify">Alle Restaurants sind auf Allergien oder Lebensmittelunverträglichkeiten vorbereitet. An der Schonkostbar werden ausschließlich gluten- und laktosefreie Speisen angeboten.</p>



<p class="has-text-align-justify">Das Ausflugsprogramm von AIDA weist besonders Ausflüge aus, die sich für Gäste mit eingeschränkter Gehfähigkeit eignen. Die Ausflüge sind in fünf Schwierigkeitsgrade unterteilt, um den optimalen Landausflug auszuwählen. Im Body &amp; Soul Spa und Sport können die Gäste Körper und Geist verwöhnen lassen. Obwohl nicht der gesamte Bereich barrierefrei ist, findet die Crew individuelle Lösungen nach Absprache.</p>



<p class="has-text-align-justify">Weiter Informationen über die barrierefreie AIDA Kreuzfahrt unter: <a href="http://www.aida.de/barrierefreiheit" target="_blank" rel="noreferrer noopener">www.aida.de/barrierefreiheit</a>.</p>
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		<title>Was erleben Reisende mit Rollstuhl oder Kinderwagen in der Bahn?</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/was-erleben-reisende-mit-rollstuhl-oder-kinderwagen-in-der-bahn/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Jul 2023 08:49:59 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[DB]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Rollstuhlfahrer]]></category>
		<category><![CDATA[Züge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Viele Menschen werden durch Dauerverspätungen und Zugausfälle vom Bahnfahren abgeschreckt. Doch für Menschen, die mit Rollstühlen, Kinderwagen oder Hunden unterwegs sind, stellen sich noch ganz andere Probleme. Wenn Justin Drescher am Bahnsteig auf seinen Zug wartet, ist die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn nicht immer sein größtes Problem. Er fragt sich vielmehr, ob er überhaupt mitfahren [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.projektbuero-barrierefrei.de/was-erleben-reisende-mit-rollstuhl-oder-kinderwagen-in-der-bahn/">Was erleben Reisende mit Rollstuhl oder Kinderwagen in der Bahn?</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.projektbuero-barrierefrei.de">Projektbüro Barrierefrei</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-justify">Viele Menschen werden durch Dauerverspätungen und Zugausfälle vom Bahnfahren abgeschreckt. Doch für Menschen, die mit Rollstühlen, Kinderwagen oder Hunden unterwegs sind, stellen sich noch ganz andere Probleme.</p>



<p class="has-text-align-justify">Wenn Justin Drescher am Bahnsteig auf seinen Zug wartet, ist die Pünktlichkeit der Deutschen Bahn nicht immer sein größtes Problem. Er fragt sich vielmehr, ob er überhaupt mitfahren kann. &#8222;Im Fernverkehr wird es problematisch, denn die Züge &#8211; besonders Intercity oder Intercity Express, ICE &#8211; sind einfach zu hoch&#8220;, sagt Drescher.</p>



<p class="has-text-align-justify">Der Einstieg in viele ICE-Züge befindet sich etwa 40 Zentimeter über der Bahnsteigkante. Das bedeutet, dass Drescher einen Lift und Servicepersonal benötigt, um mit seinem Rollstuhl in den Zug zu gelangen. &#8222;Ich kann nicht einfach am Bahnhof stehen und dem Lokführer Zeichen geben, dass ich mitfahren möchte. Sie würden sagen: Wie sollen wir das machen&#8220;, erklärt Drescher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Spontane Reisen nicht erwünscht</h2>



<p class="has-text-align-justify">Spontanes Reisen ist nicht möglich für Drescher. Die Bahn empfiehlt, jede Reise bis zum Vorabend anzumelden. Gesetzlich ist das Unternehmen eigentlich verpflichtet, auch spontane Fahrten zu ermöglichen. Wenn er seinen Anschlusszug aufgrund von Verspätungen verpasst, muss er sich mit dem Zugpersonal auseinandersetzen. &#8222;Ich komme dann bereits verspätet an einen Bahnhof und möchte in den Anschlusszug steigen, aber der Zugbegleiter oder Triebfahrzeugführer gibt mir eine Standpauke, weil ich angeblich meine Fahrt nicht angemeldet habe&#8220;, erzählt Drescher.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Nicht auf die Bedürfnisse abgestimmt</h2>



<p class="has-text-align-justify">Im letzten Jahr hat die Bahn rund 740.000 solcher Hilfen geleistet, also etwa 2.000 pro Tag. Verena Bentele, Präsidentin des Sozialverbands VdK, kritisiert, dass die Bahn nicht von Anfang an barrierefrei geplant wurde. &#8222;Reisen für Eltern mit Kinderwagen, Rollstuhlfahrer und Menschen mit Sehbehinderungen wird nur mit Anpassungen möglich sein. Reisen wurde von Anfang an nicht auf ihre Bedürfnisse abgestimmt&#8220;, sagt Bentele.</p>



<p class="has-text-align-justify">Es ist wichtig, strenge Vorgaben für Barrierefreiheit zu haben, damit sich Menschen als selbstverständlicher Teil der Gesellschaft fühlen und nicht als störend empfunden werden.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Zuwenig Platz für den Kinderwagen</h2>



<p class="has-text-align-justify">Reisen mit der Bahn und einem Kinderwagen kann auch für Familien schwierig sein. Es gibt zwar ein Abteil für Kleinkinder mit Platz zum Spielen, aber an den anderen Plätzen im Zug ist oft nicht genug Platz, um den Kinderwagen abzustellen. Einige Plätze am Rand sind dafür geeignet, aber sie werden auch von Rollstuhlfahrern genutzt. Am Ende konkurrieren Familien mit mobilitätseingeschränkten Menschen um Platz.</p>



<p class="has-text-align-justify">Eine weitere Kundengruppe, die mehr Platz benötigt, sind Reisende mit Hunden. Hier ist ebenfalls nichts einfach. Das beginnt bereits beim Kauf einer Hundefahrkarte, die die Hälfte des regulären Fahrpreises kostet. In der neuen Bahn-App &#8222;Next-DB-Navigator&#8220; kann die Fahrkarte online gekauft werden, jedoch nicht in der alten &#8222;DB Navigator&#8220; Buchungsapp der Bahn.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Hunde als Störfaktor in der Bahn?</h2>



<p class="has-text-align-justify">Lea Schmitz vom Deutschen Tierschutzbund hat den Eindruck, dass die Bahn die Anzahl der Hunde begrenzen möchte und sie als störenden Faktor betrachtet. Die Deutsche Bahn schreibt auf Anfrage, dass Hunde willkommen sind und jährlich 100.000 Hunde auf Fernreisen befördert werden. Allerdings haben Hunde trotz Fahrkarte keinen Anspruch auf einen Platz. Die Bahn empfiehlt Hundebesitzern, weniger stark ausgelastete Züge zu buchen.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Familienfreundliche Sitzplätze oft ausgebucht</h2>



<p class="has-text-align-justify">Laut dem Fahrgastverband Pro Bahn meiden viele Familien mit Kindern das Zugreisen. Ein Grund dafür könnte sein, dass es wenig kinderfreundliche Sitzplätze gibt und diese oft lange im Voraus ausgebucht sind, sagt Andreas Schröder, Sprecher von Pro Bahn und selbst Vater.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die Deutsche Bahn AG hat eine Anfrage für ein Interview abgelehnt. In einer schriftlichen Erklärung erklärt das Unternehmen, dass große Anstrengungen unternommen werden, um Menschen mit eingeschränkter Mobilität eine selbst bestimmte Mobilität zu ermöglichen.</p>



<p class="has-text-align-justify">&#8222;Man möchte auch mal raus und etwas erleben&#8220;, sagt Rollstuhlfahrer Justin Drescher. Er betont, wie wichtig uneingeschränktes Reisen für ihn ist. &#8222;Aber sobald es um die Bahn und die Frage geht, wie ich dorthin komme, verliere ich fast die Lust&#8220;, erklärt er weiter.</p>
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		<title>Railjet Doppelstockzüge für den Fernverkehr</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/railjet-doppelstockzuege-fuer-den-fernverkehr/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Jul 2023 15:46:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[barrierefreies reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Züge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) planen in Zusammenarbeit mit dem Fahrzeughersteller Stadler, eine weitere Flotte von Railjet Doppelstockzügen einzuführen. Die steigende Anzahl an Fahrgästen und das Interesse an umweltfreundlichem Reisen haben zu dieser Entscheidung geführt. Ab dem Jahr 2026 sollen die ersten Railjet Doppelstockzüge auf der Weststrecke fahren. Die ÖBB werden im Rahmen einer bestehenden Vereinbarung [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-justify">Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) planen in Zusammenarbeit mit dem Fahrzeughersteller Stadler, eine weitere Flotte von Railjet Doppelstockzügen einzuführen. Die steigende Anzahl an Fahrgästen und das Interesse an umweltfreundlichem Reisen haben zu dieser Entscheidung geführt.</p>



<p class="has-text-align-justify">Ab dem Jahr 2026 sollen die ersten Railjet Doppelstockzüge auf der Weststrecke fahren. Die ÖBB werden im Rahmen einer bestehenden Vereinbarung mit Stadler weitere Doppelstockzüge bestellen. 14 Züge mit sechs Waggons für den Fernverkehr und 21 Züge mit vier Waggons für den Nahverkehr werden bestellt. Das Gesamtvolumen der Bestellung beläuft sich auf rund 600 Millionen Euro. Sobald der Semmering-Basistunnel fertiggestellt ist, werden die Züge auch auf der Südstrecke eingesetzt werden können.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die ÖBB möchten mit den Doppelstockzügen auf die hohe Nachfrage im öffentlichen Verkehr reagieren, die durch den Erfolg des Klimatickets entstanden ist. Die österreichische Klimaschutzministerin Leonore Gewessler betont, dass die Menschen in Österreich bereit seien, umweltfreundlich zu reisen. Der ÖBB-Chef Andreas Matthä ist mit den Fahrgastzahlen zufrieden und plant Maßnahmen, um die Kapazität der Züge weiter zu erhöhen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Peter Spuhler, der exekutive Verwaltungspräsident von Stadler, erklärt, dass Stadler gemeinsam mit den ÖBB das Ziel verfolgt, den österreichischen Eisenbahnverkehr zu modernisieren. Er freut sich darauf, gemeinsam mit den ÖBB die nächste Generation von Doppelstocktriebzügen für Österreich zu liefern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Ausstattung des Railjet Doppelstockzug</h2>



<p class="has-text-align-justify">Der neue sechsteilige Doppelstockzug Railjet erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h und bietet Platz für rund 480 Fahrgäste. Dadurch können etwa 19 Prozent mehr Reisende als in den bestehenden Zügen befördert werden. Der Zug ermöglicht zudem einen schnelleren Fahrgastwechsel und ist aufgrund seiner Beschleunigungsfähigkeit für den Einsatz auf Fernverkehrsstrecken mit häufigen Halten geeignet. Der Railjet Doppelstockzug bietet auch verbesserte Ein- und Ausstiegsmöglichkeiten für barrierefreies Reisen. Hier sind die wichtigsten Merkmale des Doppelstockzuges zusammengefasst:</p>



<ul class="wp-block-list">
<li>Höchstgeschwindigkeit: 200 km/h</li>



<li>Zuglänge: ca. 160 m</li>



<li>Maximale Sitzplatzkapazität: rund 480 Sitze</li>



<li>Fahrradstellplätze: 8</li>



<li>Einstiegstüren pro Seite: 12</li>



<li>2 Rollstuhlplätze im Mittelwagen mit höhenverstellbaren Seitenwandtischen</li>



<li>8 WC-Einheiten</li>
</ul>



<h2 class="wp-block-heading">Doppelstockzüge für die Ostregion</h2>



<p class="has-text-align-justify">Darüber hinaus wurden bereits im April 2022 im Rahmen der Vereinbarung mit Stadler 20 sechsteilige und 21 vierteilige Cityjet-Doppelstockgarnituren bestellt. Nun folgen weitere 21 vierteilige Garnituren im Wert von rund 300 Millionen Euro für den Einsatz in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland. Insgesamt werden somit 62 neue Cityjet-Doppelstockzüge für die Reisenden in der Ostregion auf die Schienen gebracht, wobei der erste Zug planmäßig Anfang 2026 in Betrieb genommen werden soll.</p>
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		<title>Die Reise Saison startet: Betreutes Reisen des Roten Kreuzes</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/die-reise-saison-startet-betreutes-reisen-des-roten-kreuzes/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 05 May 2023 15:37:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das &#8222;Betreute Reisen&#8220; des Roten Kreuzes in Kooperation mit dem Ruefa Reisebüro gibt es seit vielen Jahren. Menschen, die nicht mehr alleine verreisen können, können mit diesem Angebot doch noch Urlaub machen. Die Ziele sind bei der Aktion „Betreute Reisen“ sorgfältig ausgewählt. Im Zentrum steht die Barrierefreiheit. Dabei ist es egal ob im Bus, im [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Das &#8222;Betreute Reisen&#8220; des Roten Kreuzes in Kooperation mit dem Ruefa Reisebüro gibt es seit vielen Jahren. Menschen, die nicht mehr alleine verreisen können, können mit diesem Angebot doch noch Urlaub machen. Die Ziele sind bei der Aktion „Betreute Reisen“ sorgfältig ausgewählt. Im Zentrum steht die Barrierefreiheit. Dabei ist es egal ob im Bus, im Hotel oder bei den Ausflugszielen.  </p>



<p class="has-text-align-justify">Die Reisen werden mit einem professionellem Pflegeteam begleitet, welches für die nötige Unterstützung und Hilfe sorgt. Die Betreuung ist für die ganze Gruppe. Für eine einzelne Person gibt es keine 24-Stunden-Betreuung. Bei Bedarf ist immer jemand da. Die Reiseteilnehmern können aber auch Zeit allein verbringen. In diesem Falle müsste die Betroffene Person eine eigene Betreuung mitnehmen. Die Gruppen umfassen 14 bis 20 Personen und vier bis fünf Betreuerinnen und Betreuer. Diese sind entweder ausgebildete Rettungssanitäterinnen und Rettungssanitäter oder Diplom Krankenschwestern.</p>



<p class="has-text-align-justify">Das Rote Kreuz bietet verschiedene Reisen an. Zur Auswahl stehen Mehrtages- und auch Tagesreisen. Betreute Reisen bei dem Kreisverband vor Ort finden Interessierte online unter: <a href="https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/senioren/soziale-aktivitaeten/betreutes-reisen/">https://www.drk.de/hilfe-in-deutschland/senioren/soziale-aktivitaeten/betreutes-reisen/</a> .</p>
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		<title>Das Projekt „Reisen für alle“</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/das-projekt-reisen-fuer-alle/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2023 17:25:20 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bei der Suche nach Urlaubsunterkünften haben Menschen im Rollstuhl, Sehbehinderte oder Hörgeschädigte Bedürfnisse, die über die Aspekte, wie das Essensangebot oder die Lage des Hauses im Ferienort ist, hinausgehen. Für sie ist zuerst einmal wichtig, ob die Destinationen barrierefrei sind. Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat dazu ein einheitliches Informations- und Bewertungssystem entwickelt. Das Projekt &#8222;Reisen für Alle&#8220; [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Bei der Suche nach Urlaubsunterkünften haben Menschen im Rollstuhl, Sehbehinderte oder Hörgeschädigte Bedürfnisse, die über die Aspekte, wie das Essensangebot oder die Lage des Hauses im Ferienort ist, hinausgehen. Für sie ist zuerst einmal wichtig, ob die Destinationen barrierefrei sind.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die Verbraucherzentrale Rheinland-Pfalz hat dazu ein einheitliches Informations- und Bewertungssystem entwickelt. Das Projekt &#8222;Reisen für Alle&#8220; soll zeigen, wie „barrierefrei“ die Ferienunterkunft ist. </p>



<h3 class="wp-block-heading">Zentimetergenaue Angaben auf dem Portal „Reisen für alle“</h3>



<p class="has-text-align-justify">Das einheitliche Bewertungssystem von „Reisen für alle“ kann die Anforderungen für verschiedene Personengruppen unterscheiden. Sei es Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer oder Menschen mit Hör- oder Sehbehinderungen. Mithilfe von Symbolen, wie zum Beispiel ein Rollstuhl, eine Brille oder ein Ohr, werden die Personengruppen dargestellt. Wenn hinter den Symbolen ein kleines „i“ steht, bedeutet das, dass die Unterkunft in dem Bereich nur teilweise barrierefrei ist. Damit ist gemeint, dass die vorliegenden Qualitätskriterien für die spezifische Personengruppe dann nur teilweise erfüllt sind.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die Betroffenen können bei den entsprechend zertifizierten, barrierefreien Unterkünften jedoch nicht darauf verzichten, nochmal auf dem Online-Portal des Projekts genauer nachzulesen, ob die Herberge den eigenen Ansprüchen genügt. Über den Unterkünften, die auf dem Portal von „Reisen für alle“ aufgelistet sind, können Menschen mit Beeinträchtigungen noch einmal nachlesen, wie exakt es um die Barrierefreiheit steht. Unter anderem sind zentimetergenaue Angaben zur Bewegungsfläche in einzelnen Zimmern nachlesbar.</p>



<p class="has-text-align-justify">Barrierefreie Unterkünfte können nicht nur in Deutschland, sondern auch im Ausland gebucht werden. In den anderen Ländern fehlen dazu jedoch noch einheitlich festgelegte Kriterien.</p>
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		<title>Die CDU/CSU will Barrieren abbauen</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/die-cdu-csu-will-barrieren-abbauen/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Mar 2023 17:18:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Barrieren gibt es nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch in den Köpfen einzelner Mitmenschen. Daher ist es umso wichtiger, Barrieren dort abzubauen, wo dies möglich ist. Das finale Ziel ist ein inklusiver Sozialraum, der niemanden ausschließt. Dabei ist es egal ob mit oder ohne Handicap. Die Barrierefreiheit betrifft uns alle. Nicht nur Rollstuhlfahrerinnen und [&#8230;]</p>
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<p>Barrieren gibt es nicht nur im öffentlichen Raum, sondern auch in den Köpfen einzelner Mitmenschen. Daher ist es umso wichtiger, Barrieren dort abzubauen, wo dies möglich ist. Das finale Ziel ist ein inklusiver Sozialraum, der niemanden ausschließt. Dabei ist es egal ob mit oder ohne Handicap.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die Barrierefreiheit betrifft uns alle. Nicht nur Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer brauchen einen Fahrstuhl, sondern auch Eltern mit Kinderwägen, Menschen mit schwerem Gepäck oder ältere Seniorinnen und Senioren.</p>



<p class="has-text-align-justify">Der digitale Fachtag der Bundestagsfraktion CDU/CSU mit dem Titel &#8222;Barrieren abbauen – Bewusstsein schaffen – Teilhabe für alle und überall ermöglichen&#8220; fand Montag, 13. März, statt. Fast 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind der Einladung gefolgt.  Die Teilnehmenden machten damit deutlich, wie wichtig es ist, entsprechende Regelungen für eine umfassende Barrierefreiheit zu verabschieden. </p>



<p class="has-text-align-justify">Wilfried Oellers ist der Beauftragte der CDU/CSU Bundestagsfraktion für die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Er machte auf die Notwendigkeit für eine umfassende Barrierefreiheit deutlich. Des Weiteren betonte er jedoch auch, dass die Unionsfraktion keine Verpflichtung für private Anbieter von Dienstleistungen und Produkten vorschreiben würde. Es soll lediglich eine Berücksichtigung angemessener Vorkehrungen mit einer Übergangsfrist von fünf Jahren gesetzlich verankert werden.</p>



<p class="has-text-align-justify">Dr. Volker Sieger von der Bundesfachstelle Barrierefreiheit erklärte in seinem Statement, dass es wichtig sei, dass übergreifende Regelungen zur Barrierefreiheit verankert werden. Laut ihm gibt es noch enorme Unterschiede in den verschiedenen Bundesländern, sowie in städtischen und ländlichen Regionen, im Hinblick auf barrierefreies Bauen. </p>



<p class="has-text-align-justify">Wie breit das Thema Barrierefreiheit betrachtet werden muss und welcher Regelungsbedarf besteht, machten verschiedenen Diskussionsbeiträge deutlich. Laut Wilfried Oellers müssen die Bemühungen zur Schaffung von Barrierefreiheit durch entsprechende Förderprogramm flankiert werden. Mit diesen entsprechenden Förderprogrammen würde es nicht zu Überforderungen kommen.</p>
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		<title>Wheelmap jetzt für Konstanz</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wheelmap-jetzt-fuer-konstanz/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2023 18:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Wheelmap-Kampagne &#8222;TravelAble&#8220; widmete sich dem Thema zum barrierefreien Reisen und machte damit drauf aufmerksam, dass häufig die Angaben zur Barrierefreiheit fehlen. Dies erschwert zusätzlich die Mobilität für Menschen mit Einschränkungen zu den alltäglichen Barrieren. Weitere Informationen zu der Kampagne finden Interessierte unter: https://news.wheelmap.org/travelable/. „Wheelmap“ hilft Menschen bei der Suche für die Orte und weist [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-justify">Die Wheelmap-Kampagne &#8222;TravelAble&#8220; widmete sich dem Thema zum barrierefreien Reisen und machte damit drauf aufmerksam, dass häufig die Angaben zur Barrierefreiheit fehlen. Dies erschwert zusätzlich die Mobilität für Menschen mit Einschränkungen zu den alltäglichen Barrieren. Weitere Informationen zu der Kampagne finden Interessierte unter: <a href="https://news.wheelmap.org/travelable/" target="_blank" rel="noreferrer noopener">https://news.wheelmap.org/travelable/</a>.</p>



<p class="has-text-align-justify">„Wheelmap“ hilft Menschen bei der Suche für die Orte und weist auf rollstuhlgerechte Hotels, Sehenswürdigkeiten und andere Orte hin. Ziel ist es, dass beeinträchtigte Menschen aus der ganzen Welt benutzen können.</p>



<p class="has-text-align-justify">Seit 2023 gibt es die Wheelmap für Konstanz. Das Projekt &#8222;Wheelmap Konstanz — Inklusiv &amp; aktiv&#8220; ist dabei aus dem Hack &amp; Harvest 2020 aus der Idee &#8222;KapaCity&#8220; beziehungsweise dem Erfolgsprojekt &#8222;GastRollCity&#8220; entstanden. Die Sozialhelden e.V.  die Anwendung &#8222;Wheelmap&#8220; als geeignete und digitale Lösung gefunden.</p>



<figure class="wp-block-image size-full"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="386" height="218" src="https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/Wheelmap-Pro-1.png" alt="" class="wp-image-3352" srcset="https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/Wheelmap-Pro-1.png 386w, https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/Wheelmap-Pro-1-300x169.png 300w" sizes="(max-width: 386px) 100vw, 386px" /><figcaption class="wp-element-caption"><em>Das Ampelsystem der &#8222;Wheelmap Konstanz — Inklusiv &amp; aktiv&#8220;</em></figcaption></figure>



<p class="has-text-align-justify">Auf der &#8222;Wheelmap Konstanz — Inklusiv &amp; aktiv&#8220; werden Orte der Gastronomie, des Handels und Veranstaltungsorte mithilfe  von festgelegten Kriterien dann durch ein Ampelsystem vermerkt. So ist direkt sichtbar, wie barrierefrei der gesuchte Ort ist. Das Ampelsystem zeigt vier verschiedene Stufen der Barrierefreiheit an. Dies sind die vier Stufen: &#8222;Voll rollstuhlgerecht&#8220;, &#8222;Teilweise rollstuhlgerecht&#8220;, &#8222;Nicht rollstuhlgerecht&#8220; und &#8222;Unbekannte Rollstuhlgerechtigkeit&#8220;. Jede und jeder kann die Karte mit weiteren Informationen füllen und sie so weiter vervollständigen. Die &#8222;Wheelmap Konstanz — Inklusiv &amp; aktiv&#8220; kann unter: <a href="https://barrierefrei.konstanz.de">https://barrierefrei.konstanz.de</a> aufgerufen werden.</p>
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		<title>Mehr Barrierefreiheit in Tokyo</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/mehr-barrierefreiheit-in-tokyo/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2023 16:51:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Züge]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Japan gehört Zug fahren für viele Menschen zum Alltag. Menschen mit Behinderung können allerdings das Zugsystem oft nicht richtig nutzen. Das Thema Barrierefreiheit war zur Zeit des Baus vieler Bahnhöfe im Land nicht relevant. Treppen, Absätze und andere Hindernisse sind dort an den Zugstationen überall präsent. Fahrstühle und barrierefreie Zugangswege gibt es dort kaum. [&#8230;]</p>
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<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/train-7839192-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-3348" srcset="https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/train-7839192-1024x683.jpg 1024w, https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/train-7839192-300x200.jpg 300w, https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/train-7839192-768x512.jpg 768w, https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/train-7839192-1536x1024.jpg 1536w, https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/train-7839192-2048x1365.jpg 2048w, https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/train-7839192-1320x880.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="has-text-align-justify">In Japan gehört Zug fahren für viele Menschen zum Alltag. Menschen mit Behinderung können allerdings das Zugsystem oft nicht richtig nutzen. Das Thema Barrierefreiheit war zur Zeit des Baus vieler Bahnhöfe im Land nicht relevant.</p>



<p class="has-text-align-justify">Treppen, Absätze und andere Hindernisse sind dort an den Zugstationen überall präsent. Fahrstühle und barrierefreie Zugangswege gibt es dort kaum. </p>



<p class="has-text-align-justify">Im Vorfeld der Paralympics hatte das japanische Verkehrsministerium bereits versprochen, die Bedingungen für Menschen mit Behinderungen an Bahnhöfen zu verbessern, damit sich was ändert.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die dringend notwendigen sowie geforderten Verbesserungen kosten Geld, was mithilfe des neuen System des Verkehrsministeriums nicht nur aus den Staatskassen kommt. 10 Yen, etwa 7 Cent, fließen pro Zug-Ticket im Großraum Tokyo direkt in den Ausbau der Barrierefreiheit. Die Ticketpreise sind dementsprechend erhöht worden. </p>



<p class="has-text-align-justify">Betroffen sind Tickets der Unternehmen JR East, Tokyo Metro, Tobu Railway, Odakyu Electric Railway, Seibu Railway, Sagami Railway und Yokohama Minatomirai Railway, die unter anderem das gesamte Stadtgebiet von Tokyo und Yokohama abdecken. In dem Gebiet, in dem die 10-Yen-Steigerung erstmals umgesetzt wurde, nutzen täglich Millionen Menschen den Zug. Vorerst wird die neue Gebühr nur im Großraum Tokyo fällig. In der Kansai-Region planen JR West und andere Anbieter die Einführung Samstag, 1. April.</p>



<p class="has-text-align-justify">Mit den zusätzlichen Einnahmen werden barrierefreie Wege ausgebaut und mehr Fahrstühle an den Zugstationen der Unternehmen installiert. Zusätzlich sollen mehr Türen an den Bahnsteigen angebracht werden. Diese verhindern, dass Menschen absichtlich oder durch einen Unfall auf die Gleise gelangen können.</p>
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		<item>
		<title>Positive Zwischenbilanz bei dem Ausbau Barrierefreier Radwege</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/positive-zwischenbilanz-bei-dem-ausbau-barrierefreier-radwege/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2023 16:11:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit dem derzeitigen Fortschritt im Projekt „Barrierefreie Radwege“ ist der Landkreis Bad Dürkheim zufrieden. Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld erklärt, dass die Fertigstellung der Bauarbeiten im Zeitplan liegt und sich die Kosten für die Umsetzung des Projekts im Rahmen halten. Laut ihm, sieht es für das erste zertifizierte barrierefreie Radwegenetz in Rheinland-Pfalz gut aus. Das Netz, was [&#8230;]</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[
<p class="has-text-align-justify">Mit dem derzeitigen Fortschritt im Projekt „Barrierefreie Radwege“ ist der Landkreis Bad Dürkheim zufrieden. Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld erklärt, dass die Fertigstellung der Bauarbeiten im Zeitplan liegt und sich die Kosten für die Umsetzung des Projekts im Rahmen halten. Laut ihm, sieht es für das erste zertifizierte barrierefreie Radwegenetz in Rheinland-Pfalz gut aus.</p>



<p class="has-text-align-justify">Das Netz, was von dem Landkreis und die Stadt Neustadt als Modellregion für barrierefreies Reisen Fördermittel beantragt wurde, ist 80 Kilometer lang. Ende 2021 gab es dafür 2,1 Millionen Euro von der Europäischen Union. Die beteiligten Gemeinden wählten die Routen aus und der Landkreis übernahm die koordinierende Funktion. Neben Neustadt sind Haßloch, Bad Dürkheim und die Verbandsgemeinden Wachenheim und Deidesheim beteiligt.</p>



<p class="has-text-align-justify">Momentan gibt es noch ausstehende Bauarbeiten. Diese werden jedoch im ersten Quartal 2023 abgeschlossen. Unter anderem wird von der Stadt Neustadt noch 1,7 Kilometer ihrer Radwege verbessert. 4,7 Kilometer Radwege haben schon ein Upgrade bekommen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Zwischen Niederkirchen und Forst wird in der Verbandsgemeinde Deidesheim noch eine Radwegeverbindung umgesetzt. In Forst selbst stehen ebenso wie in Friedelsheim in der Verbandsgemeinde Wachenheim noch Arbeiten an. In Bad Dürkheim und Haßloch dagegen konnte wurde Bau abgeschlossen. Stellenweise müssen nur noch Rastplätze eingerichtet werden. Das nächste Ziel des Projekts ist die Beschilderungsplanung, danach werden Herstellung und Montage der Schilder beauftragt.</p>



<p class="has-text-align-justify">Das Projekt soll komplett im Sommer 2023 abgeschlossen werden. Dann ist ein barrierefreier Rundkurs entstanden, bei dem es weitere Rundstrecken und Querverbindungen zu einzelnen Kommunen gibt.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Viele Kriterien mussten erfüllt werden.</h2>



<p>Die Radwege mussten viele Kriterien erfüllen. Unter anderem muss die Breite der Radwege 2,50 Meter betragen. Ist dies nicht möglich, soll es Ausweichbuchten geben. Der Radweg darf höchstens eine Steigung von sechs Prozent haben, damit diese mit wenig Kraftaufwand befahren werden kann. Um die Radwege barrierefrei zu gestalten, wurden Bordsteine abgesenkt oder Oberflächen angepasst, Wege verbreitert und für alle nutzbare Rastplätze eingerichtet. Also gibt es keine Stufen am Rastplatz, barrierefreie Toiletten und ein Tisch, der mit dem Rollstuhl unterfahren werden kann.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img decoding="async" width="1024" height="769" src="https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/bike-path-4496950-1024x769.jpg" alt="" class="wp-image-3345" srcset="https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/bike-path-4496950-1024x769.jpg 1024w, https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/bike-path-4496950-300x225.jpg 300w, https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/bike-path-4496950-768x577.jpg 768w, https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/bike-path-4496950-1536x1153.jpg 1536w, https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/bike-path-4496950-2048x1538.jpg 2048w, https://www.projektbuero-barrierefrei.de/wp-content/uploads/2023/03/bike-path-4496950-1320x991.jpg 1320w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="has-text-align-justify">Zusätzlich ist eine barrierefreie Beschilderung vorgesehen. Landrat Hans-Ulrich Ihlenfeld erklärt, dass all diese Vorkehrungen dafür sorgen sollen, sich in der Modellregion auch Menschen mit Beeinträchtigungen sowie Familien mit kleinen Kindern und ältere Menschen ohne Barrieren bewegen können.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.projektbuero-barrierefrei.de/positive-zwischenbilanz-bei-dem-ausbau-barrierefreier-radwege/">Positive Zwischenbilanz bei dem Ausbau Barrierefreier Radwege</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.projektbuero-barrierefrei.de">Projektbüro Barrierefrei</a>.</p>
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		<title>Weitere Barrieren sollen verschwinden</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/weitere-barrieren-sollen-verschwinden/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Mar 2023 17:04:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Bahn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Barrierefreies Reisen soll zukünftig möglich sein beziehungsweise sollen weitere Barrieren für die Bahnreisende verschwinden. Die EU-Fahrgastrechteverordnung hatte sich Donnerstag, 29. April 2021, geändert. Die Bundesregierung legte zur Anpassung des allgemeinen Eisenbahngesetz einen Gesetzentwurf vor. Eisenbahnunternehmen und Bahnhofbetreiberinnen und -betreiber werden verpflichtet, zukünftig eine zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität anzubieten. Bei dieser [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Barrierefreies Reisen soll zukünftig möglich sein beziehungsweise sollen weitere Barrieren für die Bahnreisende verschwinden. Die EU-Fahrgastrechteverordnung hatte sich Donnerstag, 29. April 2021, geändert. Die Bundesregierung legte zur Anpassung des allgemeinen Eisenbahngesetz einen Gesetzentwurf vor. </p>



<p class="has-text-align-justify">Eisenbahnunternehmen und Bahnhofbetreiberinnen und -betreiber werden verpflichtet, zukünftig eine zentrale Anlaufstelle für Menschen mit Behinderung oder eingeschränkter Mobilität anzubieten. Bei dieser zentralen Anlaufstelle kann der Bedarf an Hilfe beim Ein- und Aussteigen angemeldet werden.</p>



<p class="has-text-align-justify">Mit der Mobilitätsservice-Zentrale hat die Deutsche Bahn schon so eine Einrichtung und etwas für barrierefreies Reisen unternommen. Diese basiert sich jedoch auf freiwilligen Vereinbarungen zwischen den Eisenbahnunternehmen und Bahnhofsbetreibern. Die dauerhafte Existenz einer zentralen Anlaufstelle mit Abdeckung aller Eisenbahnen soll durch die gesetzliche Grundlage sichergestellt werden.</p>



<p class="has-text-align-justify">Die Eisenbahnunternehmen sollen den Fahrgästen darüber hinaus eine Form der barrierefreien elektronischen Kommunikation zur Verfügung stellen, damit die Anträge auf Fahrpreiserstattungen oder Entschädigungen entsprechend der EU-Verordnung eingereicht werden können.</p>
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		<title>Der Swiss-Flug wird für behindertes Mädchen zum Albtraum</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/der-swiss-flug-wird-fuer-behindertes-maedchen-zum-albtraum/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 17:25:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Behinderung]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die siebenjährige Susanne leider seit der Geburt an dem Gendefekt FOXG1-Syndrom. Das bedeutet, dass sie weder allein essen, sprechen oder gehen kann. Des Weiteren ist sie darauf angewiesen, dass sie beim Schlafen liegen muss. Bei einem Schlafentzug drohen sonst epileptische Anfälle. Die Familie wollte der Tochter schon seit längerem die Aussicht auf das Meer zeigen. [&#8230;]</p>
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<p class="has-text-align-justify">Die siebenjährige Susanne leider seit der Geburt an dem Gendefekt FOXG1-Syndrom. Das bedeutet, dass sie weder allein essen, sprechen oder gehen kann. Des Weiteren ist sie darauf angewiesen, dass sie beim Schlafen liegen muss. Bei einem Schlafentzug drohen sonst epileptische Anfälle. </p>



<p class="has-text-align-justify">Die Familie wollte der Tochter schon seit längerem die Aussicht auf das Meer zeigen. dementsprechend wurde die Reise nach Thailand lange Zeit vorausgeplant. Bei den verschiedenen zuständigen Stellen der Swiss bekam der Vater widersprüchliche Angaben, nach dem die Familie feststellte, dass der Rollstuhl nicht mit in die Kabine dürfte.</p>



<p>Laut der Swiss-Stelle brauchte die Tochter, auf eigene Kosten, ein Upgrade in die Business-Class. Eine andere Stelle schlug eine finanziell bessere Variante vor. Mit einem kleinen Aufpreis konnte die Familie zwei Sitze in der Economy-Class dazu buchen. Damit könnte sich Susanne während des Fluges hinlegen. Auf diese Variante ließen sich die Eltern ein.</p>



<p class="has-text-align-justify">Im Flieger waren jedoch an dem Tag waren jedoch die zusätzlichen Sitze nicht vorhanden. Zusätzlich konnte man die Armlehnen in dieser Reihe auch nicht hochklappen. Susanne erlitt am Folgeabend daraufhin zwei epileptische Anfälle.</p>



<p class="has-text-align-justify">Der Swiss-Mediensprecher, Michael Pelzer gab gegenüber “Espresso“ zu, dass bei den Angaben im Vorfeld gegenüber der Familie leider Fehler passiert wären. Laut ihm gibt es für einen kleinen Aufpreis nur bei Kurzstrecken-Fliegern zusätzliche Sitze für medizinische Fälle. Der Grund dafür wäre, dass bei diesen Kurzstrecken-Fliegern die Sitze der beiden Klassen identisch seien. Bei den großen Langstrecken-Fliegern können die Sitze nur in der Business-Class in eine Liegeposition gebracht werden. Wieso die Familie bei der Auskunft fehlerhafte Informationen bekommen haben, sei unklar. Michael Pelzer erklärt, dass der Prozess auf der Seite nicht sauber abgeschlossen ist und dies nicht hätte, passieren dürfen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Swiss hat sich bei der Familie entschuldigt und bietet auf dem Rückflug ohne Zusatzkosten, als Wiedergutmachung zwei Sitze in der Business Class und einen in der Premium Economy an. Dazu soll es einen Voucher geben, der in der Höhe des Betrages des Hinflugs ist.</p>
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		<title>Ein barrierefreies Wandererlebnis in Kärnten</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/ein-barrierefreies-wandererlebnis-in-kaernten/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 16:33:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Rollstuhlfahrer]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für Menschen mit einer Beeinträchtigung zum Beispiel Menschen, die im Rollstuhl sitzen, aber auch ältere Menschen oder Familien mit Kinderwägen, ist ein Spaziergang in der Natur eine große Herausforderung. Die „ARGE Naturleben Kärnten“ haben es sich zur Aufgabe gemacht, dass Naturleben für alle zu ermöglichen. In Kärnten gibt es barrierefreie Wanderwege. Mittlerweile sind es bereits [&#8230;]</p>
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]]></description>
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<p class="has-text-align-justify">Für Menschen mit einer Beeinträchtigung zum Beispiel Menschen, die im Rollstuhl sitzen, aber auch ältere Menschen oder Familien mit Kinderwägen, ist ein Spaziergang in der Natur eine große Herausforderung.  Die „ARGE Naturleben Kärnten“ haben es sich zur Aufgabe gemacht, dass Naturleben für alle zu ermöglichen. In Kärnten gibt es barrierefreie Wanderwege. Mittlerweile sind es bereits sechs barrierefreie Natur Erlebniswege in Oberkärnten.</p>



<p class="has-text-align-justify">Im Silva Magica Naturerlebnispark, an der Nockalmstraße, gibt es einen Wanderweg, der für den Rollstuhl oder Kinderwagen geeignet ist. Dieser Erlebnisweg soll eine Freizeitgestaltung für alle bieten. Die Gäste werden vom ausgebildeten Natur- und Landschaftsführerinnen und -führer auf gesamten Weg von 450 Metern begleitet. Diese erklären dann nebenbei über die vielfältige Pflanzenwelt, den Lebensraum der Tiere und den Erholungsraum auf.</p>



<p class="has-text-align-justify">Alberto Fellner erklärt, das ist in den Bergen viel weiter ist als in der Stadt. Oft gebe es große Hindernisse in der Stadt und deswegen ist er stolz, dass es mittlerweile barrierefreie Wanderwege gibt. Katharina Stickelberger aus Wien freut sich auch über den Wanderweg, da sie den Kinderwagen nun schieben kann und ihr Kind nicht tragen muss.</p>



<p class="has-text-align-justify">Nach bestimmten Kriterien werden die Wanderwege von dem ÖZIV geprüft, da sie sowohl für Menschen mit Mobilitätseinschränkungen als auch für Menschen mit Sinnesbehinderungen sind. Großteiles werden Steigungen abgeflacht, Wege verbreitert oder an steileren Wegstücken Handläufer errichtet, damit so ein barrierefreies Wandererlebnis funktioniert.</p>



<p class="has-text-align-justify">Das Potenzial für barrierefreie Wanderwege will das ARGE Naturerleben Kärnten weiter ausschöpfen. Laut Projektleiter Peter Noflatscher sind die Maßnahmen leicht umzusetzen, da es sich zu Beispiel um eine Rampe handelt, die zum überbrücken einer Treppe dient. Meistens scheitert es nur an barrierefreie Sanitäranlagen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Des Weiteren erklärt er, dass viele Regionen sich gar nicht bewusst sind, dass solche Wanderwege ein gutes Potenzial haben. Man müsste bei dem Angebot für Menschen mit Behinderung nur mit fachlicher Hinsicht helfen.</p>
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		<title>Der Leitfaden für einen barrierefreien Urlaub</title>
		<link>https://www.projektbuero-barrierefrei.de/der-leitfaden-fuer-einen-barrierefreien-urlaub/</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Linnea Beer]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Feb 2023 14:52:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Barrierefrei Reisen]]></category>
		<category><![CDATA[International]]></category>
		<category><![CDATA[reisen]]></category>
		<category><![CDATA[Barrierefrei]]></category>
		<category><![CDATA[Urlaub]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zusammen mit dem Zivilinvalidenverband hat das südlichste Bundesland der Republik Österreich, Kärnten, einen Praxisleitfaden für barrierefreie Urlaube erstellt. Dieser Leitfaden soll Hotels und Gastronomen beraten, wie man die speziellen Angebote umsetzen kann. Der Komfort kommt allen Gästen zugute und ist nicht nur für Menschen mit Behinderung. Barrierefreiheit ist für 10 Prozent aller Urlaubsgäste unerlässlich. Für [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://www.projektbuero-barrierefrei.de/der-leitfaden-fuer-einen-barrierefreien-urlaub/">Der Leitfaden für einen barrierefreien Urlaub</a> erschien zuerst auf <a href="https://www.projektbuero-barrierefrei.de">Projektbüro Barrierefrei</a>.</p>
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<p class="has-text-align-justify">Zusammen mit dem Zivilinvalidenverband hat das südlichste Bundesland der Republik Österreich, Kärnten, einen Praxisleitfaden für barrierefreie Urlaube erstellt. Dieser Leitfaden soll Hotels und Gastronomen beraten, wie man die speziellen Angebote umsetzen kann. Der Komfort kommt allen Gästen zugute und ist nicht nur für Menschen mit Behinderung.</p>



<p class="has-text-align-justify">Barrierefreiheit ist für 10 Prozent aller Urlaubsgäste unerlässlich. Für 40 Prozent ist die Barrierefreiheit wichtig, jedoch ist sie für jeden komfortabler. Das Bundesland Kärnten hat deswegen mit dem Zivilinvalidenverband einen Praxisleitfaden für Barrierefreiheit im Tourismus unter dem Motto „Tourismus für Alle“ rausgebracht. Dieser soll europaweit der erste seiner Art sein und als Ratgeber bei dem Prozess barrierefreier Angebote dienen. Zum Beispiel könnten sich die Angebote bei Gastronomen oder bei den Beherbergungsbetrieben verbessern.</p>



<h2 class="wp-block-heading">E<strong>lf barrierefreie Naturerlebnisse</strong></h2>



<p class="has-text-align-justify">In Kärnten wurden elf barrierefreie Naturerlebnisse umgesetzt, von dem Rundwanderweg am Weißensee bis hin zum Skywalk auf dem Dobratsch. Des Weiteren sind einige Gastlokale und Unterkünfte bereits barrierefrei gestaltet worden. Wie ein Urlaub ohne Hürden ermöglicht werden kann zeigt der Praxisleitfaden. Dieser ist unter: <a href="https://touris.kaernten.at/images/news/downloads/Barrierefrei_Praxisleitfaden_Tourismus_fuer_ALLE_Kaernten_final.pdf">Barrierefrei_Praxisleitfaden_Tourismus_fuer_ALLE_Kaernten_final.pdf</a> aufzurufen.</p>



<p class="has-text-align-justify">Laut dem Präsident des Zivilinvalidenverbandes (ÖZIV), Rudolf Kravanja, kommen bei der praktische Umsetzung immer wieder kleiner Probleme auf. Sei es bei der Rampe, die hundertprozentig passen muss, damit die Tür aufgeht, oder um die Inneneinrichtung der Gastronomie. Dort muss man sich gut bewegen können. Oft werden zu hohe Tische verwendet. Dementsprechend wäre eine gute Mischung, wenn niedrige und hohe Tische benutzt werden, damit es für jede Ansprüche was passendes gibt.</p>



<p class="has-text-align-justify">Des Weiteren ist es auch wichtig, dass bei den Sanitäranlagen die Waschbecken oder die Notfallschnur in der richtigen Höhe angebracht werden. Tipps, wie eine Onlineseite oder eine Schautafel für Seh- und Hörbeeinträchtigte nutzbar sind, der Leitfaden auch.</p>



<h2 class="wp-block-heading">Barrierefreies Reisen für Alle</h2>



<p class="has-text-align-justify">Der barrierefreie Tourismus hat eine große Zielgruppe. 80 Millionen Menschen mit Behinderungen leben europaweit. Davon unternehmen jährlich 40 Millionen Menschen mindestens eine Reise. Es profitieren nicht nur Menschen mit Behinderungen, sondern auch Familien mit kleinen Kindern von barrierefreien Angeboten. Laut Rudolf Kravanja sind Menschen mit Behinderung nur eine kleine Gruppe der großen Zielgruppe.</p>



<p class="has-text-align-justify">Aus dem Tourismusreferat des Landes wurden 80.000 Euro für das Projekt „Tourismus für Alle“ investiert. Landesrat Sebastian Schuschnig (ÖVP) gibt an, dass das Land künftig ein fixes Budget für Barrierefreiheit im Tourismus sicherstellen will.</p>
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